Köln 20. bis 24. Februar 2024

didacta 2024

Die didacta 2024 ist furios durchgestartet. Seit dem zweiten Messetag reißt der Besucherstrom nicht ab. Auch am dgs-Stand, der in diesem Jahr neben den vielen fleißigen Kollegen aus der Landesgruppe Rheinland auch von zwei jungen Kolleginnen aus dem Bundesland Sachsen-Anhalt (Anna Büchner und Michelle Höft) tatkräftig unterstütz wurde, herrschte an allen Tagen reger Betrieb. Noch nie haben wir auf einer didacta so viele neue Mitglieder aufgenommen.

Intensiv nachgefragt wurden weiterhin unsere Broschüren `Sprachförderung in Kita`, `Sprachförderung in Schule` und `Diagnostik`. Der absolute Renner war aber  unangefochten unser neues Starterpaket. In wunderbaren `Goodie Bags` zusammen mit anderen dgs-Broschüren war das sicherlich in vielen Fällen ein wichtiges Entscheidungskriterium.

Selbstverständlich wurden auch zahlreiche Fach- und Beratungsgespräche am dgs-Stand geführt. Auch am benachbarten `Inklusionsstand`, der von der Messe Köln und dem didacta-Verband unter der Verantwortung des dgs-Bundesvorsitzenden stand, herrschte großer Andrang. Hier gab es die `Inklusionssprechstunde` und rege Diskussionen mit namhaften Personen und den Besuchern.

Dank an alle fleißigen Messehelfer! Wenn die Messe am Samstagabend schließt können wir sagen:

Das war für die dgs eine sehr erfolgreiche didacta!

Pakt für Inklusion

Inklusive Bildung und Digitalisierung zusammen denken!

Inklusive Bildung und Digitalisierung sind große gesamtgesellschaftliche Aufgaben, die kraftvoll und engagiert umgesetzt werden müssen. Der Pakt für Inklusion 2021 fordert daher:

Inklusion und Digitalisierung zusammen denken und verwirklichen.

Hierfür legt ein breites Bündnis aus Verbänden der Pädagogik bei Behinderung und Benachteiligung sowie organisierten Selbstvertretungen von Menschen mit Behinderung und deren Familien ein Memorandum vor. Die Forderung lautet:

Bildungsteilhabe ist ein Menschenrecht. Alle jungen Menschen müssen Zugang zu hochwertiger inklusiver Bildung und digitalen Lernangeboten erhalten. Inklusiver Bildung wird aktuell sowohl gesellschaftlich als auch politisch viel zu wenig Bedeutung beigemessen. Visionen, Projekte und konkrete Maßnahmen zur Digitalisierung von Bildungsprozessen werden unzureichend an das Gütekriterium der Barrierefreiheit gebunden; damit sind auch die Vorgaben zum Universal Design nicht umsetzbar.

Exemplarisch für das systematische Ausblenden der Themenbereiche Inklusion und barrierefreie Digitalisierung ist der Beschluss der KMK vom 15.10.2020: Politische Vorhaben zur Ländervereinbarung über die gemeinsame Grundstruktur des Schulwesens und die gesamtstaatliche Verantwortung der Länder in zentralen bildungspolitischen Fragen. Hier finden sich weder konkrete Aussagen zur inklusiven Bildung (Artikel 12 der Ländervereinbarung) noch ein einziges Mal der Gedanke der Barrierefreiheit.

Diskriminierungsfreiheit sieht aus unserer Sicht anders aus.

Die Mitglieder des Pakts für Inklusion 2021 appellieren daher an alle Entscheidungstragenden in Bund, Ländern und Kommunen, die personellen, sächlichen, organisatorischen sowie barrierefreien Voraussetzungen für gute inklusive Bildung und Digitalisierung/Digitalität bedingungslos zu gewährleisten.

Hierfür müssen auf allen Ebenen entsprechende finanzielle und inhaltliche Anstrengungen unternommen werden. Bei allen Bemühungen um Fortschritte in der Digitalisierung darf das grundsätzliche Eintreten für inklusive Bildung nicht vernachlässigt werden.

 

Für die weitere Befassung mit der Thematik lesen Sie bitte das vollständige Memorandum unter >>>diesem Link<<<


 

Die dgs e.V. - Der Film

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Neben unserer „Praxis Sprache“ und „Forschung Sprache“ können Sie als dgs-Mitglied also zukünftig auch auf diesem elektronischen Weg von uns als Bundesvorstand ab und an spezifische Angebote, brandheiße Neuigkeiten und wichtige Ereignisse schnell und unkompliziert erfahren. Wir freuen uns schon jetzt über Ihr Interesse und auf Ihre Rückmeldungen sowie Anregungen, denn wir möchten mit Ihnen auf diesem Weg auch in den Austausch treten.

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