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Aktuelles

Samstag, 15.02.2020, 00:00

VERSCHOBEN wg. Corona! Wh. PRAXIS-TRAINING "Neue Autorität": jetzt Sa., 14.11. + Sa., 21.11.


Stärke statt Macht: Konflikt-Management bei schwierigen Schüle...

Freitag, 14.02.2020, 01:04

Save the date: dgs-Bundeskongress in Berlin 17. - 19. Sept. 2020


Heraus mit der Sprache!

Donnerstag, 13.02.2020, 01:25

Nachwuchsförderung: dgs-Zukunftspreis 2020 - Einreichungen bis 30. April 2020


Diese Auszeichnung für Studierende an Hochschulen in Deutschla...

Sonntag, 20.10.2019, 11:41

NEU: Ratgeber "Sprachliche Bildung und Sprachförderung in der Schule" !


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Als reguläres dgs-Mitglied erhalten Sie beide Fachzeitschriften kostenfrei.

 


FORTBILDUNG Konflikt-Management - KRISENINTERVENTION GEWALTFREI: 21.11.2020


Experte für Konflikt-Management mit verhaltensschwierigen Schülern: Ralf Bongartz

 

ACHTUNG: Diese Fortbildung muss Corona-bedingt leider VERSCHOBEN werden!

Ersatz-Termin: Sa., 21. November 2020

Angemeldeten TeilnehmerInnen wird ein Platz für den Ersatztermin garantiert. Bereits gezahlte Seminargebühren werden nach Wunsch entweder erstattet oder auf den Ersatztermin übertragen.

 

 

Mit Ralf Bongartz: Sehr erfahrener Trainer, Coach, Referent, Autor und Hochschuldozent für Konflikt- und Aggressionsmanagement & Körpersprache; seit über 20 Jahren für Schulen und andere Bildungseinrichtungen tätig; zuvor Kriminalhauptkommissar und Polizeitrainer für Stress- und Konfliktbewältigung sowie Trauma-Nachsorge; Feldenkrais-Lehrer

 

In seinem Praxistraining "Neue Autorität" geht es um ein hochinteressantes Konzept nach Haim Omer zum Umgang mit verhaltens-schwierigen Schülern: um das Kennenlernen und konkrete Erproben direkt wirksamer Verhaltensweisen zur Deeskalation und Konfliktlösung nach dem Gandhi-Prinzip des gewaltfreien, aber konsequenten Widerstandes: Stärke statt Macht.

 

Inhalte:

Der Workshop besteht aus einer Vielzahl von Übungen, Rollenspielen und Szenario-Trainings, die von leichten bis zu herausfordernden Situationen reichen. Dabei werden Aufträge, Fragen und Fallbeispiele der Teilnehmer*innen fließend in den Ablauf eingewoben. => Stark begrenzte Teilnehmerzahl! Die Plätze werden in der Reihenfolge der Buchungseingänge verbindlich vergeben. 

 

Modul 2:   GEWALTFREIE WIDERSTÄNDE - KRISENINTERVENTION

                 Sa., 21. März 2020, 10 - 17 Uhr                      - einzeln wählbar -

  • Ersatztermin: Sa., 21. November 2020, 10 - 17 Uhr!
  • Follow-up zu Teil 1 (Info siehe unten)
  • Formen des gewaltfreien Widerstandes nach Prof. Haim Omer
  • Handlungsfelder der neuen Autorität in Aktion
  • Lösungsorientiertes Aggressionsmanagement (S.A.M. concept)
  • Taktisches Vorgehen bei Aggressivität und Gewalt
  • Umgang mit Stress und Selbstfürsorge / Achtsamkeit

Geeignet für Grundschulalter, SEK I, SEK II, Berufsschule; außerschulisch

Zielgruppe: Allgemein- u. Sonderpädagog*innen, Förderkräfte, Sozialpäd-agog*innen, Therapeut*innen, Erzieher*innen, Schulbegleitungen sowie Studierende/Referendare/Auszubildende helfender Berufe

 

Ort: Schule Zitzewitzstraße 51, ReBBZ Wandsbek-Süd, 22043 HH-Wandsbek

 

Anmelden können Sie sich

Nichtmitglieder sind, wie immer, herzlich willkommen!

Teilnehmer, die vor oder spätestens während einer besuchten Fortbildung Mitglied der dgs-Landesgruppe Hamburg werden, können die vergünstigten Teilnahmegebühren bereits für das betreffende Seminar in Anspruch nehmen. Sprechen Sie uns gern an. Einzelheiten finden Sie hier >>>.

  

Gebühren je Modul

  • Regulär:            75 €
  • Ermäßigt:          50 € (Eltern-/Teilz.<50%/Stud./Ref./Ausbildg./Schwerbeh.) (mit Nachweis)
  • Mitglieder:         40 €
  • Mitgl. ermäßigt: 25 € (Eltern-/Teilzeit<50%/Stud./Ref./Ausb./Schwerbeh.) 

Im Preis enthalten sind ein Skript, Tagungsgetränke und Pausensnacks.

Auf Wunsch bestellen wir Ihnen auch gern ein warmes Mittagessen (nicht enthalten).

  

Teilnahmevoraussetzungen: keine

 

_______________________________________

 

Zu Ihrer Information hier die Inhalte von Modul 1 (hat bereits stattgefunden):

Modul 1:  Deeskalative Kommunikation

            Sa., 9. November 2019, 10 - 17 Uhr            - einzeln wählbar -

  • Innere Haltung: Selbstkontrolle und Verantwortung
  • Der Führungsstatus & die Körpersprache
  • Deeskalation
  • Widerstände
  • Kontrolliert eskalierende Beharrlichkeit
  • Wertschätzendes Konfrontieren
  • Exit-Strategien: Sackgassen meistern


 

 

 

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Video: So funktioniert professionelle Sprachheilpädagogik

 

 

Wenn Sie wissen möchten, wie wirksamer Unterricht im sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Sprache aussieht, klicken Sie auf das <<< Video.

 

 



33. dgs-Bundeskongress in Rostock: Berichte


Sprach- und Bildungshorizonte - wahrnehmen - beschreiben - erweitern

 

Über Aktuelles aus Wissenschaft, Forschung und Praxis konnte sich das Fachpublikum aus dem In- und Ausland beim 33. dgs-Bundeskongress vom 20. bis 22. September 2018 informieren, der diesmal unter dem Motto "Sprachförderung professionell" in Rostock stattfand. Mit sprachheilpädagogischer Messe, Vorträgen, interdisziplinären Symposien und Workshops, Preisverleihungen und Festabend. Hochwertig besetzt mit Referenten aus Forschung, Lehre und Praxis.

 

Nachdem das höchste Gremium der dgs, die Bundesdelegiertenversammlung, den Bundesvorstand, seine Referenten und die Redakteure der dgs-Fachzeitschriften "Praxis Sprache" und "Forschung Sprache" neu gewählt sowie die Arbeitsvorhaben und Richtlinien des Fachverbandes für die nächsten zwei Jahre diskutiert und festgelegt hatte, begann mit einer großen und prominent besetzten Eröffnungsveranstaltung das vielfältige Programm dieser kompakten Fortbildungsveranstaltung. Hunderte von Kongressbesuchern nahmen die zahlreichen Veranstaltungen wahr, die sich mit drei Schwerpunkten befassten:

  • Schwerpunkt I: Zusammenhänge von Sprache und Bildung
  • Schwerpunkt II: Diagnostik
  • Schwerpunkt III: Prävention, Intervention, Förderplanung

 

Ausführliche Berichte und Bilder finden Sie hier >>>

 



Die dgs-Landesgruppe Hamburg wünscht einen guten Start in die neuen Zwanziger!


"Wir seh'n aufs alte Jahr zurück

und haben neuen Mut.

Ein neues Jahr, ein neues Glück,

die Zeit ist immer gut."

(Hoffmann von Fallersleben)


Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Eltern und Unterstützer der dgs,

 

ein erfolgreiches Jahr der gemeinsamen Arbeit am Erhalt von Angebot und Fachkompetenz, in der Sprachheilpädagogik im Besonderen wie der Sonderpädagogik im Allgemeinen, liegt hinter uns, das ohne Ihr stetes und engagiertes Interesse nicht möglich gewesen wäre. Viele neue Gesichter aus allen Bereichen und Phasen sonderpädagogischer Tätigkeit konnten wir bei unseren Seminaren begrüßen, ebenso wie "alte Bekannte". Ihre große Wertschätzung für unsere Fortbildungs-, Beratungs- und Öffentlichkeitsarbeit ist ein wunderbarer Lohn und Ansporn für die ausschließlich ehrenamtlich und unentgeltlich arbeitendenden Aktiven der dgs, der Austausch mit Ihnen immer eine Bereicherung! Dafür danken wir herzlich!

 

Auch bildungspolitisch hat sich einiges getan. In die zunehmend offenere Diskussion über das Experiment Inklusion hat sich immer schärfere Kritik gemischt: Welche Rahmenbedingungen und Angebote benötigen behinderte Menschen tatsächlich, um so viele Einschränkungen wie möglich zu überwinden oder zu kompensieren und so das Ziel einer individuell größtmöglichen Teilhabe und Unabhängigkeit erreichen zu können - und wie sieht die Wirklichkeit aus? Diesen Diskurs gilt es, auch in diesem Jahr mutig und ehrlich fortzusetzen, zum Wohle aller Beteiligten. Ergänzt durch die Stimmen der Betroffenen selbst sowie die Fachkompetenz der Sonderpädagogen, könnte er ein Überdenken bisheriger Inklusionskonzepte - wie bereits in anderen Bundesländern geschehen - auch bei den Hamburger Verantwortlichen anstoßen. Denn, alle Menschen machen Fehler, kluge korrigieren sie ;-)

 

Wir wünschen ein gesegnetes, gesundes und sinnerfülltes 2020 - auf ein Neues! Setzen wir uns weiter mit Fachkunde und Menschlichkeit für die Belange Behinderter, Ihrer Familien, Lehrer und Therapeuten ein, mit neuem Mut und neuer Kraft, jeder an seinem Platz und jeder auf seine Weise. Die Zeit ist immer gut dafür - und die Sonderpädagogik unentbehrlich, ganz besonders im Förderbereich Sprache!

 

Herzlichst - Ihr dgs-Landesvorstand Hamburg

 


 

 

NEU: Serviceportal der dgs-Sprachheilarbeit "Praxis Sprache"

 

Ab sofort hält die dgs - Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik e.V. einen neuen Service für Sie bereit.

 

Ohne Login, mit nur einem Klick, erreichen Sie nun die renommierte Fachzeitschrift dgs-Sprachheilarbeit "Praxis Sprache" mit ihrem umfangreichen Download-Bereich über ein eigenes Internetportal:

 

www.dgs-ev.de/praxis-sprache

 

 

Sie können dort

  • die Themen der aktuellen Ausgabe einsehen,
  • die Abstracts zu den einzelnen Fachartikeln einsehen,
  • die Praxis-Materialien zu den verschiedenen Fachbeiträgen herunterladen,
  • auf ein umfangreiches Heftarchiv zugreifen,
  • sich über das Redaktionsteam informieren und
  • erfahren, wie Sie selbst Artikel zur Veröffentlichung einreichen können.

Ab Heft 2/2015 finden Sie in jeder Ausgabe der dgs-Sprachheilarbeit "Praxis Sprache" ein Passwort für den Download der PDF- bzw. Text-Dateien, Grafiken oder auch Hörbeispiele. Geben Sie dieses Passwort nach dem Anklicken der gewünschten Downloaddatei auf Nachfrage ein.


Somit entfällt zukünftig das Login für Mitglieder der dgs e.V. im Online-Shop des Schulz-Kirchner-Verlags. Vorläufig finden Sie aber auch dort noch die Downloadmaterialien über den bekannten Zugang.
 
Dieses Angebot können auch die Abonnenten der „Praxis Sprache“ nutzen – der Schulz-Kirchner Verlag stellt für seine Abonnenten aber auch ein eigenes Portal zur Verfügung.

 



dgs im Gespräch mit Verena Bentele


v. re.: Verena Bentele (Bundesbehinder-tenbeauftragte), Dieter Feser (VBS), Hubert Hertlein (Blindeninstitut Würzburg), Susanne Keppner (BDH), Gerhard Zupp (dgs), Johannes Spielmann (Blindeninstitutsstiftung), Roger Schreiber (vds)

Anfang Dezember trafen sich die Mitglieder der BAG - Bundesarbeits-gemeinschaft Behindertenpädagogik (dgs, BDH, VBS, und vds) mit der Bundesbeauftragten für die Belange der Behinderten, Verena Bentele, in Würzburg.

 

Die Tagesordnung war lang. Neben einer Vorstellung der BAG- Mitgliedsverbände ging es um einen Austausch zu den Themen

  • Grundsätze einer inklusiven Beschulung,
  • Wunsch- und  Wahlrecht der Schüler und Eltern,
  • aktueller Stand der Reform zur Eingliederungshilfe, 
  • Öffnung der Förderschulen für Schülerinnen und Schüler ohne Behinderung, 
  • Einschätzung zur Situation von Menschen mit schwersten mehrfachen Behinderungen in der Inklusion und 
  • zur Zukunft der Berufsbildungswerke bei der Umsetzung des Rechts auf berufliche Bildung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen auf dem 1. Arbeitsmarkt.

Frau Bentele war auf alle Fragen gut vorbereitet und erwies sich als fach- und sachkompetente, aber vor allen Dingen zugewandte und verbindliche Gesprächspartnerin. Ihre freundliche und offene Art ließen dieses Treffen zu einem wirklich angenehmen Termin der BAG werden. Der intensive Austausch ließ keinen Zweifel daran, dass die BAG-Mitglieder und die Bundesbeauftrage in wesentlichen Fragen einer Meinung waren:

 

Eine sonder-/förderpädagogisch fachlich qualifizierte universitäre Ausbildung ist weiterhin umfänglich notwendig und nicht durch „ ein wenig von diesem und ein wenig von jenem“ zu ersetzen!

 

Inklusion kann nur mit erheblichem Einsatz entsprechender qualitativer und quantitativer Ressourcen.

 

Nicht für alle ist der inklusive Unterricht ein Gewinn, es wird auch weiterhin Förderschulen geben müssen.

 

Allerdings habe dies keinen Einfluss auf die Verpflichtung, gemeinsamen Unterricht noch umfänglicher anzustreben. Die Öffnung von Förderschulen für Schülerinnen und Schüler ohne Behinderungen sieht Frau Bentele als einen Schritt in die richtige Richtung. Auch in den übrigen Fragen konnte großer Konsens erzielt werden. Man ging auseinander mit der gegenseitigen Versicherung, eng in Verbindung zu bleiben und den Austausch regelmäßig weiterzuführen.

 




Sonderpädagogik: Ausbildungsreformen bedrohen Professionalität

 

Nicht nur in Hamburg bleibt im Zuge der Inklusion zunehmend die sonderpädagogische Professionalität auf der Strecke. Besonders betroffen davon ist die fachrichtungsspezifische Lehramtsausbildung zukünftiger Sonderpädagogen. Auch die sog. `Expertenkommission zur Weiterentwicklung der Lehrerbildung in Baden-Württemberg`(zu der die sonderpäd. Fachverbände nicht zugelassen wurden) hat nun, neben der Reduzierung der Lehrämter auf nur noch ein Primar- und ein Sekundarstufenlehramt, zudem die Auflösung eines eigenständigen Studiengangs Sonderpädagogik vorgeschlagen. „Die Auseinandersetzung mit Fragen der Inklusion in allen Lehrämtern, die zu begrüßen ist, kann aber einen Studiengang Sonderpädagogik nicht ersetzen!“, meint die dgs dazu.

 

Diesen Standpunkt unterstreicht auch die Reutiinger Erklärung zum Lehramt Sonderpädagogik in Baden-Württemberg, die am 20. Juli 2013 von zehn namhaften Verbänden und Institutionen der Sonderpädagogik im Rahmen der Fachtagung "Inklusion und Lehrerbildung" unterzeichnet wurde (vollständigen Text hier downloaden oder auf den Text klicken):



Und hier die Pressemitteilung der dgs zur Lehramtsausbildung für Sonderpädagogen (zum Download auf den Text klicken):



... sowie der Bericht der HEILBRONNER STIMME vom 7. Mai 2013 dazu:

dgs_HSti070513wg.sopa__d.Ausbildg.pdf