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Freitag, 22.03.2019, 14:19

Sitzung des Hauptvorstandes der dgs in Fulda


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Vom 22. bis zum 23. März 2019 tagt der Hauptvorstand ...

Montag, 18.02.2019, 16:00

Einladung zur Tagung in Hannover


Interdisziplinäres Mutismus-Forum (IMF)

Montag, 03.12.2018, 15:10

Neue Internetseite der dgs-Landesgruppe Hessen



Ab sofort präsentiert sich die dgs-Landesgruppe mit ei...

Montag, 15.10.2018, 19:00

Bildungsnotstand in Deutschland!



Die Delegiertenversammlung der Deutschen Gesellschaft ...

Einladung zur 1. Arbeitstagung 2019: Sprechen, Spielen, Spaß Wie können sprachauffällige Kinder im Unterricht der Grundschule gefördert werden?

 

Termin:               Mittwoch, 06.03.2019
Dauer:                15:00-18:00h
Ort:                    Liebmann-Schule, Friedrichstr.13,10969 Berlin
Kosten:               dgs-Mitglieder kostenfrei/ nicht-Mitglieder:10,- €/ Referendare,                                 Studenten (nicht dgs):  7,50 €

Anmeldung: katrin.huebner(dot)dgs-ev-berlin.de, bis 20.02.2019

Willkommensangebot zum Jahresstart 2019:
Für alle, die sich bis zur nächsten Veranstaltung (oder vor Ort) zu einer Mitgliedschaft ent-scheiden, ist die aktuelle Fortbildung sowie die letzten 4 Fachzeitschriften kostenfrei.

 

Viele Kinder lernen das Sprechen scheinbar mühelos. Wenn sie in die Schule kommen, werden alle Lau­te u. Lautverbindungen der Muttersprache beherrscht, mehrere tausend Wörter verwendet u. noch weit­aus mehr verstanden, komplexe Sätze werden gebaut u. es wird mit anderen Menschen freudvoll kom­muniziert. Doch nicht jedes Kind erlernt diese komplexe Fähigkeit ohne Probleme: ca. 8% (Grimm, 2003) haben Sprachentwicklungsstörungen, die nicht selten das Lernen u. das soziale Miteinander ungünstig beeinflussen. Daher ist es sehr wichtig, dass Sprachentwicklungsstörungen frühzeitig erkannt, die Stö­rungssymptomatik abgebaut und die sprachlichen Besonderheiten im Unterricht berücksichtigt werden.

In der Fortbildung wird praxisnah erarbeitet, wie Kinder mit unterschiedlichen Sprachentwicklungsauffäl­ligkeiten durch diagnostische Materialien erkannt u. durch Übungen im „normalen“ inklusiven Unterricht gefördert werden können. So helfen auf ihre Testgüte geprüfte u. einfach einsetzbare Lehrerfragebögen die Sprachentwicklung aller Kinder einer Klasse einzuschätzen (Screening) u. für Kinder, die sich als sprachauffällig erweisen, genauere Informationen zu erhalten, die die Grundlage für die Ableitung von unterrichtsimmanenten Sprachfördermaßnahmen bilden. Im Workshop werden zahlreiche Maßnahmen u. Übungen vorgestellt, die die Kinder beim Abbau der Störungssymptomatik u. beim Aufbau schulischen Wissens unterstützen. Die Übungen sind von Sylvia Herse in langen Jahren ihrer Tätigkeit in Sprachheil- und Grundschulklassen erfolgreich eingesetzt worden. Inhaltlich enthalten die beschriebenen Übungen ausschließlich Materialien u. Methoden, die sich in einem ganz normalen Klassenraum befinden. Jede Übung kann ohne oder mit geringem Aufwand sofort eingesetzt werden. Der Erfolg der Maßnahmen wird durch ein wiederholtes Ausfüllen der Fragebögen überprüft. Es wird eine Auswahl aus den über 170 freudbetonten Übungen aus "Sprechen, Spielen, Spaß - sprachauffällige Kinder in der Grundschule fördern" (Mahlau & Herse, 2017) vorgestellt.

 

Referenten: Prof. Dr. phil. habil. K. Mahlau & S. HerseUniversität Greifswald & Sonderpädagogisches Förderzentrum Waren (Müritz)

 

 

 

 

 

Einladung zur 2. Arbeitstagung 2019: Erzählen macht Schule Narrative Fähigkeiten im Förderschwerpunkt Sprache fördern

 

Termin:           Dienstag, 26.03.2019
Dauer:            15:00-18:00h
Ort:                Rudolf-Hildebrand-Grundschule, Friedenstr. 23-25, 12107 Berlin
Kosten:           dgs-Mitglieder kostenfrei/ nicht-Mitglieder:  10,- €/ Referendare,                               Studenten (nicht dgs):  7,50 €

Willkommensangebot zum Jahresstart 2019:
Für alle, die sich bis zur nächsten Veranstaltung (oder vor Ort) zu einer Mitgliedschaft ent-scheiden, ist die aktuelle Fortbildung sowie die letzten 4 Fachzeitschriften kostenfrei.

Anmeldung: katrin.huebner(dot)dgs-ev-berlin.de, bis 04.03.2019

 

Kommunikativ-pragmatische Kompetenzen rücken in den letzten Jahren immer stärker in den Blick der Sprachheilpädagogik. Die Fähigkeit etwas nachvollziehbar und aus­drucksstark erzählen zu können, stellt für viele Kinder mit sprachlichem Förderbedarf eine enorme Herausforderung dar, die es – neben Aussprache, Grammatik und Wort­schatz – spezifisch zu fördern gilt.
Der Workshop bietet einen ersten, praktischen Einblick in das weite Feld der Erzähl­förderung. Er zeigt Förderziele sowie methodische Grundsätze auf und stellt konkrete Ideen und Übungen aus verschiedenen Konzepten vor. Dabei geht es um die sinnvolle Gestaltung von Erzählkreisen, das freie Erzählen im Unterricht und den Einsatz von Erzähl- und Rollenspielen.
„Mündliches Erzählen im Unterricht ist ein besonderer Balanceakt, eine Gratwanderung zwischen Wissensvermittlung und ästhetischem Erleben, Sprachförderung und kreativer Entfaltung, Textgebundenheit und Spontanität, Realität und Fantasie.“ (Hauck-Thum 2017, 54)

 

Referentin: Dr. Stephanie Riehemann, Universität Köln, Lehrstuhl für                                          Sprachbehindertenpädagogik

 

 

 

 

Wie kann es im Unterricht gelingen? Abbau sprachlich-kommunikativer Lernbarrieren und 
Aufbau sprachlich-kommunikativer Fähigkeiten 
im inklusiven Unterricht





 

Bereits zum dritten Mal führte Ulrich Stitzinger von der Leibniz-Universität Hannover unsere Arbeitstagung in der dgs-Landesgruppe durch, diesmal mit eindeutiger Schwerpunktsetzung auf die spezifische Sprachförderung im inklusiven Setting.

Besonders freute es uns, dass mehrere neue Gesichter unter den insgesamt 16 Teilnehmer_innen waren und 2 Aufnahmeanträge in die dgs gestellt wurden. Unser spezielles Anliegen, mit diesem Workshop-Format sowohl die Sonderpädagog_innen als auch deren Teampartner_innen aus den Grund- und weiterführenden Schulen anzusprechen, ist aufgegangen und wir konnten wieder Teampaare aus Sonder- und Regelschullehrkräften begrüßen sowie eine Vertreterin der Humboldt-Uni. Auch Fachkräfte anderer sonderpädagogischer Fachrichtungen nutzen inzwischen diese Arbeitstagungen, in diesem Fall um Anregungen für die spezielle sprachliche Förderung von Schüler_innen mit Autismus zu erhalten.

In kurzweiligen, praxisbezogenen Übungen regte uns Ulrich Stitzinger zu kommunikativem und kooperativem Austausch zu Formen spezifischer Sprachförderung im inklusiven Setting an. Dabei setzte er gezielt auf den Wissenszuwachs der Teilnehmenden durch  gegenseitigen Kompetenztransfer.

Ebenfalls traditionell bot der mediterrane Mittagsimbiss sehr gute Möglichkeiten sich kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. So konnten wir uns wieder über Veränderungen in der Berliner Schullandschaft, über eigene Erfahrungen in den verschiedenen Arbeitsfeldern austauschen und Basis für künftige Kooperationen legen.

Insgesamt war der Tag wieder gut und anregend gefüllt.