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ÖGS-Kongress in Bad Ischl



Unter dem Titel: „Lebensmittel Sp...

Dienstag, 31.10.2017, 17:05

Call for Papers - dbl-Jahreskongress 2018



Der dbl e.V. lädt zum Male zum dbl-Kongress nach Biele...

Mittwoch, 11.10.2017, 09:29

Heftausgabe 4/2017 der Praxis Sprache ist online



Die dgs-Sprachheilarbeit - Praxis Sprache erscheint Mi...

Freitag, 06.10.2017, 14:24

Sitzung des dgs-Hauptvorstands in Rostock



Vom 28.-30.09.2017 tagten die verschiedenen Gremien un...
Berichte vom 32. dgs-Bundeskongress in Hannover

 
 

Mittwoch, 24. September 2016

  • »»»  Sitzung des dgs-Hauptvorstandes

  

Donnerstag, 25. September 2016

Freitag, 16. September 2016

  • SessionSprache | Schriftsprache 1-3 Mathematik 1 Mehrsprachigkeit | Interkulturalität | Elternpartizipation 1
  • Sprachheilpäd. Messe
  • Diagnostik Vorträge
  • Poster-Session
  • Treffen der FortbildungsreferentInnen Treffen der FachleiterInnen
  • SessionSprache | Schriftsprache 4-6 Mathematik 2 Mehrsprachigkeit | Interkulturalität | Elternpartizipation 2



Samstag, 17. September 2016

  • SessionSprache | Schriftsprache 7-8 Mathematik 3 Mehrsprachigkeit | Interkulturalität | Elternpartizipation 3
  • Kongress-Abschluss und Kongress-Cafe
  • Workshops
Mittwoch, 14.09.2016

 
Sitzung des Hauptvorstandes

 
 

Der Hauptvorstand der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (dgs) e.V. tagt einen Tag vor dem Beginn des Bundeskongresses im Mercure Hotel in Hannover.

Die Tagesordnung sieht vor allem die letzten Vorbereitungen zur Delegiertenversammlung der dgs e.V. am morgigen Donnerstag, den 15. September 2016, Das Zusammentreten des höchstes Gremium des Verbandes markiert den Beginn des Bundeskongresses in Hannover.

Zudem werden die zukünftigen Arbeitsvorhaben und Arbeitsaufträge des Fachverbandes erörtert und vorbereitend für die Delegiertenversammlung abgestimmt.

 
Die Grundlage für die Sitzung des Hauptvorstandes bilden die Berichte der Landesgruppen und der Referenten im Bundesvorstand. 

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Donnerstag, 15. September 2016

 
Delegiertenversammlung 2016

 
 

Die Delegiertenversammlung ist das oberste Organ des Vereins, wählt den Geschäftsführende Vorstand und die Referenten und Referentinnen im Bundesvorstand. In dieser Versammlung werden Arbeitsvorhaben beschlossen und zugleich die Arbeit des Bundesvorstandes gewürdigt bis hin zu seiner Entlastung.

In diesem Jahr wird die dgs e.V. durch 116 Delegierte vertreten.

 
 

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Wahlen
 

Die Delegiertenversammlung wählt:

Für den Geschäftsführenden Vorstand:

  • 1. Vorsitzender: Gerhard Zupp (Wiederwahl)
  • 2. Vorsitzende: Dr. Karin Reber (Wiederwahl)
  • Geschäftsführung: Michaela Dallmaier (Wiederwahl)
  • Schriftführung: Jun.-Prof. Dr. Markus Spreer (Wiederwahl)
  • Rechnungsführung: Rainer Beckmann (Wiederwahl)

Als Referent(inn)en wurden gewählt:

  • Referentin für besondere Aufgaben
    im Geschäftsführenden Vorstand: Claudia Schmaußer (Wiederwahl)
  • Referentin für Inklusion: Prof. Dr. Kisten Diehl (Wiederwahl)
  • Referent für Öffentlichkeitsarbeit: Erich Schwarz (Wiederwahl)
  • Referent für Fortbildungen: Ulrich Stitzinger (Wiederwahl)
  • Referent für die Web-Administration: Olaf Daum (Wiederwahl)
  • Referent für Hochschulfragen: Prof. Dr. Jörg Mußmann (Neuwahl)
  • Referentin für Kommunikation: Dr. Katrin Hübner (Neuwahl)

 Für die Redaktion dgs-Sprachheilarbeit wurden gewählt:

  • Andreas Pohl, Dollbergen
  • Irina Ruppert-Guglhör, Rosenheim
  • Hiltrud von Kannen, Karlstadt
  • Kerstin Rimpau, München
  • Dr. Wilma Schönauer-Scheider, München

Für das Amt der Kassenprüfung wurden gewählt:

  • Michael Bernatzky, Berlin
  • Franziska Heide, Celle
  • Theo Schaus, Essen

Für den Wahlausschuss wurden gewählt:

  • Peter Arnoldy, Heilbronn
  • Ute Krause, Klinga
  • Veronika Skupio, Dresden

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Anträge an die Delegiertenversammlung

 
 

Die Delegierten stimmen in diesem Jahr über 4 Anträge statt, die inhaltliche Vorhaben und Ausrichtung der Arbeit der dgs e.V. beschreiben.

Da es sich um nicht-satzungsändernde Anträge handelt, können diese mit einer einfachen Mehrheit angenommen werden.

Satzungsändernde Anträge, die einer Zweidrittel-Mehrheit erforderlich machten, liegen nicht vor.

 
Die Beratung über die Anträge ist neben den formalen Wahlen das inhaltliche Kernstück der Arbeit dieses Gremiums, das alle zwei Jahre zusammentritt.

Alle vier Anträge wurden bei einer Formulierungsänderung angenommen und begründen somit die zukünftigen Arbeitsschwerpunkte der dgs e.V., vertreten durch den Hauptvorstand, für die kommenden zwei Jahre.

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Kongresseröffnung

Um 16:30 Uhr wird der 32. Bundeskongress der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik im Lichthof der Leibniz Universität Hannover eröffnet.

Ulrich Stitzinger und Jun-Prof. Dr. Stephan Sallat sprechen in der ersten Keynote des Kongresses zum Thema "Sprache und Inklusion als Chance?! - Herausforderungen für den Förderschwerpunkt Sprache".
 

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Die Preisverleihung des "Preises für gute Sprache"

  

Der Preis für "Gute Sprache 2016" der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (dgs) e.V. geht in diesem Jahr an Christoph Metzelder, Karin Helle und Claus-Peter Niem. Sie werden ausgezeichnet für das Projekt "Jojo kommt ins Team - Camp Castle", welches mit Unterstützung der Bundesliga-Stiftung auf einer bundesweiten Lesereise von Christoph Metzelder vorgestellt wurde.

Während einer dreistündigen Lesung entdecken die Kinder gemeinsam mit dem früheren Bundesliga-Profi die geheimnisvolle Burg "Camp Castle", konnten Fragen stellen und standen im direkten Dialog mit den Protagonisten. Im anschließenden praktischen Teil erkundeten die Kinder in Kleingruppen die Talentbereiche Sprache, Kreativität, räumliches und logisches Denken und Musikalität. Die Ergebnisse wurden im Anschluss auf der großen "Camp Castle Bühne" präsentiert. Highlight jeder Lesung war natürlich das Coaching von "Metze" im Talentbereich Sport und das gemeinsame Torwandschießen. Vor dem Hintergrund der Flüchtlingssituation und durch mögliche Ausgrenzung einzelner kommt dem Buch "Jojo kommt ins Team" eine ganz aktuelle Bedeutung zu.

Fazit der Jury: Die "schriftsprachliche Darstellung" der Geschichte einerseits und die "spontansprachliche Auseinandersetzung" andererseits waren deutlich geprägt durch Wertschätzung, Toleranz und gegenseitigem Respekt. Dass die Kommunikation zudem in einer kindgerechten, vorbildhaften Sprache umgesetzt wurde, war äußerst beeindruckend!

 

Die Preisträger 2016 mit den Preisträgern aus dem Jahr 2014

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Zukunftspreis der dgs e.V.

Mit dem diesjährigen Zukunftspreis wurden Sarah Thater, Inga Baumeister und Isabel Hein geehrt.

Mit dem Zukunftspreis zeichnet die dgs e.V. alle zwei Jahre Verfasserinnen und Verfasser von Studienabschlussarbeiten aus dem breiten Spektrum der Sprachheilpädagogik aus, die nach dem Urteil der Jury als besonders herausragende, wissenschaftliche Leistungen gelten und geeignet sind, zur Zukunft und Weiterentwicklung der Sprachheilpädagogik beizutragen.

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Sprache und Inklusion als Chance?!

So lautete das Motto des diesjährigen 32. Bundeskongresses der dgs. 800 Teilnehmer trafen sich an den 3 Kongresstagen in der Landeshauptstadt Hannover.

Im feierlichen Rahmen des Lichthofes im Hauptgebäude der Leibniz-Universität fand am Donnerstag, den 15.09.16, die Eröffnung des Kongresses statt. Nach Grußworten von Frau Prof. Dr. Ulrike Lüdtke, dem Präsidenten der Leibniz-Universität Hannover, Herrn Prof. Dr. Volker Epping, dem Bundesvorsitzenden der dgs Herrn Zupp und dem Eröffnungsvortrag von Ulrich Stitzinger und Juniorprofessor Dr. Stephan Sallat zum Leitthema des Kongresses, wurde der Zukunftspreis für drei hervorragende Masterarbeiten durch Gerhard Zupp und den Referenten für Hochschulen der dgs, Herrn Prof. Dr. Jörg Mussmann, verliehen. Im Anschluss daran las die sehr erfrischende und bewegende Autorin Birte Müller aus ihren Kolumnen über ihr Familienleben mit einem Sohn mit Downsyndrom und einem „schwerst-mehrfach-normalen“ Ehemann sowie ihre Erfahrungen in der inklusiven Gesellschaft. Schließlich wurde als letzter Programmpunkt des Eröffnungsabends der Preis „Gute Sprache “ an Christoph Metzelder verliehen, der, unterstützt durch die Bundesliga-Stiftung,  auf seiner Lesereise zum Buch „Jojo kommt ins Team“ viele Kinder dazu brachte, sich mit ihren Stärken und Talenten auch sprachlich auseinanderzusetzen. Obwohl es ja eigentlich „ein Widerspruch in sich ist, dass ein Fußballer einen Preis für gute Sprache bekommt“ (Christoph Metzelder), bekam er viel Beifall vom Publikum und schließlich die Preisskulptur überreicht. Mit einem Glas Sekt konnte danach auf die Eröffnung des Kongresses angestoßen werden.

Am nächsten Morgen begann das eigentliche Kongressprogramm mit dem Vortrag von Frau Nolte zum Thema Sprache, Sprachverarbeitung und Mathematikdidaktik, ein Thema, das sich in ähnlicher Weise auch in weiteren Vorträgen wiederfand. Es folgten Vortragsreihen mit unterschiedlichen Schwerpunkten in den Bereichen Sprache, Schriftsprache, Mehrsprachigkeit, Mathematik und Diagnostik. Die Zusammenstellung der Themen und Referenten überzeugte dabei durch eine hohe aktuelle Relevanz sowie eine große Bandbreite.  Parallel zu den Vorträgen präsentierten sich im Rahmen der „Sprachheilpädagogischen Messe“ viele Projekte und Konzepte aus der Praxis. Am Freitagabend trafen sich viele Teilnehmer des Kongresses auf dem Festabend in der Apostelhalle. Gemeinsam ließ man bei einem Glas Prosecco den Tag Revue passieren, stärkte sich am Büffet und feierte mit der Band „Mixed Pickles“ (Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg), die für fantastische Stimmung sorgte und „Hannover rockte“. Am zweiten Kongresstag wurden in bereits schon bekannter Manier auf hohem wissenschaftlichen Niveau Vorträge gehalten und nach dem Impulsvortrag von Prof. Grohnfeldt zum Thema „Inklusion zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ schließlich auch etwas praxisorientierter in diversen gut besuchten Workshops gearbeitet.

Für die dgs war dies ein rundum gelungener Kongress, der im schönen Welfenschloss einen wunderbaren Veranstaltungsort gefunden hat. Es wurde viel Input aus der Forschung geboten sowie viele Denkanstöße und Praxisbeispiele zum Thema Inklusion. Es wurde wieder einmal klar, dass Sprache und Inklusion selbstverständlich eine Chance bieten! (ohne Fragezeichen), die aber nur durch hohen persönlichen und professionellen Einsatz (wie Birte Müller ihn formuliert hat) sowie durch die entsprechenden personellen Ressourcen für alle Beteiligten zum Erfolg werden kann.

Autorin des Berichtes: Verena Roth; LG Niedersachsen