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Der Hauptvorstand tagt in Berlin



Am 20. und 21. September tagt der Hauptvorstand der De...

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­Wir freuen uns, Sie heute auf den 49. Jahreskongress des Deut...

Freitag, 22.03.2019, 14:19

Sitzung des Hauptvorstandes der dgs in Fulda


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Vom 22. bis zum 23. März 2019 tagt der Hauptvorstand ...

Montag, 18.02.2019, 16:00

Einladung zur Tagung in Hannover


Interdisziplinäres Mutismus-Forum (IMF)

Einladung zur 1. Arbeitstagung 2019: Sprechen, Spielen, Spaß Wie können sprachauffällige Kinder im Unterricht der Grundschule gefördert werden?

 

Termin:               Mittwoch, 06.03.2019
Dauer:                15:00-18:00h
Ort:                    Liebmann-Schule, Friedrichstr.13,10969 Berlin
Kosten:               dgs-Mitglieder kostenfrei/ nicht-Mitglieder:10,- €/ Referendare,                                 Studenten (nicht dgs):  7,50 €

Anmeldung: katrin.huebner(dot)dgs-ev-berlin.de, bis 20.02.2019

Willkommensangebot zum Jahresstart 2019:
Für alle, die sich bis zur nächsten Veranstaltung (oder vor Ort) zu einer Mitgliedschaft ent-scheiden, ist die aktuelle Fortbildung sowie die letzten 4 Fachzeitschriften kostenfrei.

 

Viele Kinder lernen das Sprechen scheinbar mühelos. Wenn sie in die Schule kommen, werden alle Lau­te u. Lautverbindungen der Muttersprache beherrscht, mehrere tausend Wörter verwendet u. noch weit­aus mehr verstanden, komplexe Sätze werden gebaut u. es wird mit anderen Menschen freudvoll kom­muniziert. Doch nicht jedes Kind erlernt diese komplexe Fähigkeit ohne Probleme: ca. 8% (Grimm, 2003) haben Sprachentwicklungsstörungen, die nicht selten das Lernen u. das soziale Miteinander ungünstig beeinflussen. Daher ist es sehr wichtig, dass Sprachentwicklungsstörungen frühzeitig erkannt, die Stö­rungssymptomatik abgebaut und die sprachlichen Besonderheiten im Unterricht berücksichtigt werden.

In der Fortbildung wird praxisnah erarbeitet, wie Kinder mit unterschiedlichen Sprachentwicklungsauffäl­ligkeiten durch diagnostische Materialien erkannt u. durch Übungen im „normalen“ inklusiven Unterricht gefördert werden können. So helfen auf ihre Testgüte geprüfte u. einfach einsetzbare Lehrerfragebögen die Sprachentwicklung aller Kinder einer Klasse einzuschätzen (Screening) u. für Kinder, die sich als sprachauffällig erweisen, genauere Informationen zu erhalten, die die Grundlage für die Ableitung von unterrichtsimmanenten Sprachfördermaßnahmen bilden. Im Workshop werden zahlreiche Maßnahmen u. Übungen vorgestellt, die die Kinder beim Abbau der Störungssymptomatik u. beim Aufbau schulischen Wissens unterstützen. Die Übungen sind von Sylvia Herse in langen Jahren ihrer Tätigkeit in Sprachheil- und Grundschulklassen erfolgreich eingesetzt worden. Inhaltlich enthalten die beschriebenen Übungen ausschließlich Materialien u. Methoden, die sich in einem ganz normalen Klassenraum befinden. Jede Übung kann ohne oder mit geringem Aufwand sofort eingesetzt werden. Der Erfolg der Maßnahmen wird durch ein wiederholtes Ausfüllen der Fragebögen überprüft. Es wird eine Auswahl aus den über 170 freudbetonten Übungen aus "Sprechen, Spielen, Spaß - sprachauffällige Kinder in der Grundschule fördern" (Mahlau & Herse, 2017) vorgestellt.

Referenten: Prof. Dr. phil. habil. K. Mahlau & S. HerseUniversität Greifswald & Sonderpädagogisches Förderzentrum Waren (Müritz)

 

 

 

Einladung zur 2. Arbeitstagung 2019: Erzählen macht Schule Narrative Fähigkeiten im Förderschwerpunkt Sprache fördern

 

Termin:           Dienstag, 26.03.2019
Dauer:            15:00-18:00h
Ort:                Rudolf-Hildebrand-Grundschule, Friedenstr. 23-25, 12107 Berlin
Kosten:           dgs-Mitglieder kostenfrei/ nicht-Mitglieder:  10,- €/ Referendare,                               Studenten (nicht dgs):  7,50 €

Willkommensangebot zum Jahresstart 2019:
Für alle, die sich bis zur nächsten Veranstaltung (oder vor Ort) zu einer Mitgliedschaft ent-scheiden, ist die aktuelle Fortbildung sowie die letzten 4 Fachzeitschriften kostenfrei.

Anmeldung: katrin.huebner(dot)dgs-ev-berlin.de, bis 04.03.2019

 

Kommunikativ-pragmatische Kompetenzen rücken in den letzten Jahren immer stärker in den Blick der Sprachheilpädagogik. Die Fähigkeit etwas nachvollziehbar und aus­drucksstark erzählen zu können, stellt für viele Kinder mit sprachlichem Förderbedarf eine enorme Herausforderung dar, die es – neben Aussprache, Grammatik und Wort­schatz – spezifisch zu fördern gilt.
Der Workshop bietet einen ersten, praktischen Einblick in das weite Feld der Erzähl­förderung. Er zeigt Förderziele sowie methodische Grundsätze auf und stellt konkrete Ideen und Übungen aus verschiedenen Konzepten vor. Dabei geht es um die sinnvolle Gestaltung von Erzählkreisen, das freie Erzählen im Unterricht und den Einsatz von Erzähl- und Rollenspielen.
„Mündliches Erzählen im Unterricht ist ein besonderer Balanceakt, eine Gratwanderung zwischen Wissensvermittlung und ästhetischem Erleben, Sprachförderung und kreativer Entfaltung, Textgebundenheit und Spontanität, Realität und Fantasie.“ (Hauck-Thum 2017, 54)

 

Referentin: Dr. Stephanie Riehemann, Universität Köln, Lehrstuhl für                                          Sprachbehindertenpädagogik

 

 

 

Einladung zur 1. Arbeitstagung 2018 : Wie kann es im Unterricht gelingen? Abbau sprachlich-kommunikativer Lernbarrieren und 
Aufbau sprachlich-kommunikativer Fähigkeiten 
im inklusiven Unterricht

 

Termin: Samstag, 17.11.2018

 

Dauer: 10:30-17:00h
Ort: Liebmann-Schule, Friedrichstr.13,10969 Berlin
Kosten:

dgs-Mitglieder        25,- €        Nicht-Mitglieder             50,- €
Referendare (dgs)  15,- €        Referendare (nicht dgs)  20,- €
Studenten (dgs)     10,- €        Studenten (nicht dgs)     15,- €

Bei Anmeldung im Team kann der zweite Kollege/Kollegin für nur 10,- € teilnehmen.

Willkommensangebot zum Semester-Start 2018/19:
Für alle, die sich bis zur nächsten Veranstaltung (oder vor Ort) zu einer Mitglied­schaft entscheiden, ist die aktuelle Fortbildung sowie die letzten 4 Fachzeitschriften kostenfrei und der Mitgliedsbeitrag wird erst ab 2019 fällig.


Anmeldung: katrin.huebner(at)dgs-ev-berlin(dot)de ,spätestens bis 09.11.2018

Im inklusiven Unterricht werden Schülerinnen und Schüler mit sprachlich-kommunikativen Beeinträchtigungen eher beiläufig einbezogen. Häufig werden erst in Anzeichen erschwerter Lernprozesse in den Fachinhalten der Unterrichtsfächer mögliche Auffälligkeiten wahrgenommen. Ein ursächlicher Zusammenhang zu Sprache und Kommunikation wird dann oft nicht hergestellt.
In diesem Workshop soll deshalb das unterrichtliche Handeln zum Abbau von Lernbarrieren und zum Aufbau von Fähigkeiten im Bereich der Sprache und Kommunikation im Vordergrund stehen. Dabei werden exemplarische Settings in Unterrichtsfächern herausgegriffen und Lernbarrieren sowie Fördermöglichkeiten gegenübergestellt. Auf der Basis des inklusiven Unterrichtsprofils Sprache und Kommunikation nach Lüdtke & Stitzinger (2017) werden die spezifische sprachlich-kommunikative Unterstützung, die Gestaltung der Lerngegenstände und der Lernumgebung, die Sprache der Lehrkraft, das kommunikative Milieu sowie der emotionale Aspekt im Unterricht mit den Teilnehmenden bearbeitet. Ebenso werden exemplarisch Bezüge zu Mehrsprachigkeit und anderen Förderschwerpunkten angesprochen.

 

 

 

VERANSTALTUNG WURDE VERSCHOBEN

 

Termin: Samstag, 09.06.2018

Wie kann es im Unterricht gelingen?
Abbau sprachlich-kommunikativer Lernbarrieren und 
Aufbau sprachlich-kommunikativer Fähigkeiten 
im inklusiven Unterricht

 

 

Dauer: 10:30-17:00h
Ort: Schilling-Schule, Paster-Behrens-Str. 81,12359 Berlin (Britz - Neukölln)
Kosten: dgs-Mitglieder 25,- € 
Nicht-Mitglieder 50,- €

Anmeldung: katrin.huebner(at)dgs-ev-berlin(dot)de

 

Im inklusiven Unterricht werden Schülerinnen und Schüler mit sprachlich-kommunikativen Beeinträchtigungen eher beiläufig einbezogen. Häufig werden erst in Anzeichen erschwerter Lernprozesse in den Fachinhalten der Unterrichtsfächer mögliche Auffälligkeiten wahrgenommen. Ein ursächlicher Zusammenhang zu Sprache und Kommunikation wird dann oft nicht hergestellt.
In diesem Workshop soll deshalb das unterrichtliche Handeln zum Abbau von Lernbarrieren und zum Aufbau von Fähigkeiten im Bereich der Sprache und Kommunikation im Vordergrund stehen. Dabei werden exemplarische Settings in Unterrichtsfächern herausgegriffen und Lernbarrieren sowie Fördermöglichkeiten gegenübergestellt. Auf der Basis des inklusiven Unterrichtsprofils Sprache und Kommunikation nach Lüdtke & Stitzinger (2017) werden die spezifische sprachlich-kommunikative Unterstützung, die Gestaltung der Lerngegenstände und der Lernumgebung, die Sprache der Lehrkraft, das kommunikative Millieu sowie der emotionale Aspekt im Unterricht mit den Teilnehmenden bearbeitet. Ebenso werden exemplarisch Querlagen zu Mehrsprachigkeit und anderen Förderschwerpunkten gezogen.

Referent: Ulrich Stitzinger, Leibniz Universität Hannover

 

 

 

Einladung zur 3. Arbeitstagung 2017 : Wie gelingt es am besten? Wir erweitern unsere Beratungskompetenz - Ansätze zur wirksamen Beratung im inklusiven Unterstützungsschwerpunkt Sprache

 

Termin:    Samstag, 25.11.2017
Dauer:     10:30-17:00h
Ort:         Liebmann-Schule, Friedrichstr.13,10969 Berlin
Kosten:    dgs-Mitglieder 25 € (2. Person 10 €);Nicht-Mitglieder 50 € (2. Person 10 €)

Anmeldung:Opens window for sending email katrin.huebner(at)dgs-ev-berlin(dot)de

Zu zweit klappt es noch besser. Melden Sie sich deshalb zusammen mit einer Kollegin oder einem Kollegen Ihrer Schule an und Ihr Teampartner kann für 10,- € teilnehmen. Teams bitte zusammen anmelden.

 

 

Für die inklusive individuelle Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit sprach­lich-kommunikativen Beeinträchtigungen sowie den Abbau entsprechender Lernbarrie­ren wird eine interprofessionelle Zusammenarbeit benötigt. Dazu wird neben der fach-lichen Expertise ebenso Beratungskompetenz der kooperierenden Fachkräfte gefordert. Außerdem ist eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Profession als Lehr-kraft von grundlegender Bedeutung. In diesem Workshop soll deshalb das Themenfeld Beratung herausgegriffen, Stolper-steine in der Kommunikation aufgedeckt und Lösungsperspektiven entwickelt werden. Außerdem werden Kenntnisse und ein Handlungsrepertoire für spezifische Beratungs-settings im Hinblick auf Sprache und Kommunikation vermittelt. In Simulationen werden ferner verschiedene Beratungstechniken erprobt.

 

Referent: Ulrich Stitzinger, Leibniz Universität Hannover

 

 

Einladung zur 2. Arbeitstagung 2017: Therapeutisches Zaubern bei sprachgestörten Kindern

Termin: 12.09.2017
Dauer: 15:30-17:30h       
Ort: Liebmann-Schule, Friedrichstr.13,10969 Berlin
Kosten: dgs-Mitglieder 5,- €; Nicht-Mitglieder 10,- € (Studenten 8,- €)
Anmeldung:Opens window for sending email katrin.huebner(at)dgs-ev-berlin(dot)de

 

Anschließend Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen.

 

Zaubern - wer möchte das nicht einmal?
Zaubern ist zauberhaft und bewirkt bei sprachgestörten Kindern viel: 
Sie werden zum Zauberkind, können Zauberstücke gelehrt bekommen oder 
werden durch therapeutisches Zaubern verzaubert.

Das Therapeutische Zaubern wurde von Annalisa Neumeyer auf den Grundlagen der Hypnotherapie von Milton Ericson entwickelt. Sie bekommen einen kleinen, zauber­haften Einblick in die Möglichkeiten des Zauberns. Sie können sich der Literatur und den Zauberutensilien nähern sowie zauberhafte Fragen stellen. Lassen Sie sich verzaubern und nehmen ein Kunststück mit.

 

Referentin: Karena Hoferichter: Lehrerin, FiL-zertif. Lerntherapeutin m. eigener Praxis, Kinderschutzfachkraft, Supervisorin DGSv

 

 

 

Einladung zur 3. Arbeitstagung 2016: Risikofaktoren für das Lesen- und Schreibenlernen?

 

Termin: 05.10.2016
Dauer: 15.00-17:00h
Ort: Liebmann-Schule, Friedrichstr.13,10969 Berlin
Kosten: dgs-Mitglieder kostenfrei; Nicht-Mitglieder 10,- € (Studenten 8,- €)
Anmeldung: Opens window for sending emailkatrin.huebner(at)dgs-ev-berlin(dot)de

 

Der Schriftspracherwerb kann durch (Entwicklungs-)Störungen erschwert
werden. Auditive Faktoren sind demnach nicht die einzigen, aber häufig gravierende.
Der Vortrag geht mit Beispielen auf Probleme der Kinder ein und zeigt mögliche
Ursachen für Schwierigkeiten beim Lesen- und Schreibenlernen: Auditive
Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen, Entwicklungsverzögerungen in der
phonologischen Bewusstheit sowie eine verlangsamte Worterkennung.
Es wird gezeigt, wie man bei Auffälligkeiten im Schriftspracherwerbsprozess
differentialdiagnostisch vorgehen und die auditiven und phonologischen Fähigkeiten
sowie die Fähigkeit zur Worterkennung gezielt fördern kann.
Der Vortrag knüpft an die 1. Arbeitstagung mit Dr. Arno Deuse „Was bedeuten
„Auditive Verarbeitungs- u. Wahrnehmungsstörungen (AVWS) für Kinder in der
inklusiven Grundschule und für Lehrkräfte?“ an.
Eine Teilnahme an der aktuellen Veranstaltung ist auch ohne Besuch der
1. Arbeitstagung möglich.

 

Referent:
Dr. Arno Deuse, früher Fachpädagoge an der ehemaligen Schule für Sprachbehinderte in Bremen und Lehrbeauftragter/ Privatdozent an der Universität Bremen, gegenwärtig Referent auf Fachtagungen und Kongressen sowie Seminarleiter in der Fortbildung, insbesondere zum Themenkomplex AVWS, Entwicklungsstörungen der phonologischen Bewusstheit und des Schriftspracherwerbs

 

 

 

Einladung zur 1. Arbeitstagung 2016 am 26.01.2016: Was bedeuten „Auditive Verarbeitungs- u. Wahrnehmungsstörungen“ (AVWS) für Kinder in der inklusiven Grundschule und für Lehrkräfte?


Termin: Di, 26.01.2016
Dauer: 15.00-18:00h
Ort: Rudolf-Hildebrand-Grundschule, Friedenstr. 23. 12107 Berlin (Alt-Mariendorf), U6 (Endhaltestelle Alt-Mariendorf)
Kosten: dgs-Mitglieder kostenfrei; Nicht-Mitglieder 10,- € (Studenten 8,- €)
Anmeldung: Opens window for sending emailkatrin.huebner(at)dgs-ev-berlin(dot)de 

 

Im (inklusiven) schulischen Alltag stellen Kinder mit Schwierigkeiten in der aud. Verar-beitung und Wahrnehmung häufig eine große Herausforderung dar. Störungen in der auditiven Verarbeitung und Wahrnehmung wirken sich oftmals gravierend auf die schuli-schen Leistungen – besonders auf den Schriftspracherwerb – von Kindern aus.


Neben theoretischen und diagnostischen Grundlagen werden Handlungsmöglichkeiten zur Förderung von Kindern mit AVWS vorgestellt. Einführend werden Anzeichen einer AVWS benannt und an Beispielen erläutert. Danach wird veranschaulicht, wie Kinder mit AVWS Schall und Sprache anders wahrnehmen und welche Folgen sich für die un-terrichtliche Praxis und Förderung ergeben. Zudem werden die Folgen dieser Auffällig-keiten – vor allem für den Schriftspracherwerb – diskutiert und entsprechende Förder-programme für Kinder vom Kindergarten- bis ins Grundschulalter aufgezeigt.


Referent:
Dr. Arno Deuse, früher Fachpädagoge an der ehemaligen Schule für Sprachbehinderte in Bremen und Lehrbeauftragter/ Privatdozent an der Universität Bremen, gegenwärtig Referent auf Fachtagungen und Kongressen sowie Seminarleiter in der Fortbildung, insbesondere zum Themenkomplex AVWS, Entwicklungsstörungen der phonologischen Bewusstheit und des Schriftspracherwerbs



3. Arbeitstagung am 14.11.2015: Emotionalität und Sprache(n) - Emotionalität und Körpersprache

Termin: Sa, 14.11.2015

Dauer: 10:00 - 17:00 Uhr

Ort: Bornholmer Grundschule, Ibsenstraße 17, 10439 Berlin          

(S-Bahn Bornholmer Straße; M 13, 50 Schönfließer Straße, U2 Vinetastraße, M1 Schönhauser Allee/ Bornholmer Straße)

Teilnahmegebühr: Mitglieder 35 Euro, Nichtmitglieder 45 Euro inkl. Mittagsimbiss (zzgl. 5 Euro Materialkosten)

 

Verbindliche Anmeldung bei Opens window for sending emailkatrin.huebner(at)dgs-ev-berlin(dot)de

 

Emotionalität und Sprache(n)
                               
Mit Sprache sind wir in einem kulturellen Haus beheimatet. Es geht um ICH und DU Begegnungen, Bild- und Energiefluss, Emotionalität, ausgelöste Schwingungen untereinander und  Sprachblockaden denen wir ihren Fluss geben. Wer etwas sagt, der spricht. Nicht nur mit dem gesprochenen Wort, sondern mit dem bildhaften Wort. Das ist ein ganz alltäglicher Vorgang. Er benutzt eine Sprache, um sich
mitzuteilen.
Einige dieser Prozesse möchte ich ihnen mit verschiedenen Materialien und praktischen Übungen näher bringen.
Dabei steht die Überprüfung der eigenen Emotionalität im Mittelpunkt.

Friederike Altmann
Leiterin des KunstRaum
Dipl. Kunsttherapeutin, Dipl. Malerin und Grafikerin
schwerpunktmäßig Sprach-Förderung in der frühkindlichen Bildung und im Grundschulbereich, durch kreatives Tun und kunsttherapeutischen Methoden, sowie im sozialen Sprachumgang,
5 Jahre in GFK Ausbildung(Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall Rosenberg)
Entwicklungs- und Bildungsfragen in der kulturellen Bildung, Inklusion mit Kunst und Kultur, seit 8 Jahren Supervision



Emotionalität und Körpersprache - Ganz ohne Worte

Emotionen, Gefühle und die Körpersprache
Emotionen sind ein grundlegender Bestandteil unseres menschlichen Wesens. Ohne sie wäre das Leben oft sehr viel komplizierter. Sie dominieren unseren Alltag, denn wir bewerten meist unbewusst jede Situation mit Hilfe unserer Gefühle. Gleichzeitig erleichtern sie die Kommunikation mit anderen Menschen.

Emotion und körperliche Reaktion sind untrennbar
Emotionen stellen eine soziale Konstruktion dar
Das Gefühl gibt den Weg vor
Körpersprache -  "aus dem Bauch" heraus
Bewertungen durch unsere Umwelt
Aussichten und Möglichkeiten für eine andere „Haltung“
 
Ralf Herzog
ist der Begründer der Pantomimenszene von Dresden und leitet die Mimenbühne Dresden. Als Choreograph war er am Staatsschauspiel Dresden, der Staatsoper Dresden und  dem Kabarett Herkuleskeule u.a. tätig. Regie führte er im Puppentheater Dresden und zuletzt in Bautzen. Als  Dozent für Körpersprache hat er große Erfahrungen. Spezifisch spricht er unterschiedlichste Berufsgruppen an.  Ärzte, Verkäufer oder Lehrer haben in ihrer Tätigkeit alle eins, die Körpersprache bildet die Grundlage der Kommunikation.

 

Beide Themen werden im Wechsel angeboten.

 

 

 




Friederike Altmann und Ralf Herzog


2. Arbeitstagung am 12.05.2015: Förderung von Sprachkompetenz durch Musik und Bewegung


 

Termin: 12.05.2015

Dauer: 15.30-17.30h

Ort: Liebmann-Schule, Friedrichstr.13, 10969 Berlin

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Sprache, Musik und Bewegung?
Wie kann man sprachliche (und schriftsprachliche) Fähigkeiten in Verbindung mit Musik und Bewegung fördern? Im Vordergrund dieses Workshops stehen zahlreiche Praxisbeispiele zur Umsetzung einer bewegungsorientierten Sprachförderung mit Musik vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Erkenntnisse:
Musikalisch-rhythmische Spiele zur Förderung der phonologischen Bewusstheit; Silbe und Rhythmus in der Sprachförderung mit Musik; Wortschatzarbeit, Training der Wortarten und Wortfeldarbeit mit Musik und Bewegung; kreatives Erzählen mit Instrumenten und der Einsatz von Rhythmus und Bewegung in der Therapie von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten.

Referenten: Sigrid Skwirblies, Abteilungsleitung Elbinselschule Hamburg, Sprachheilpädagogin, Sprachlernkoordinatorin, aktive Lehrerin in Inklusionsklassen, Autorin Myrtel Team

Annett Rögener, aktive Lehrerin in Inklusionsklassen; SI-Therapeutin; Autorin Myrtel Team

Infos: Opens external link in new windowwww.myrtel.de/index.php/konzept.html

 

 

 

1. Arbeitstagung 2015: Sprache und Berührung. Die künstlerische Tätigkeit als eine Brücke zwischen verbaler und nonverbaler Sprache

 

Termin: Sa, 21.3.2015

Dauer: 9.00 – 17.30 Uhr

Ort: Liebmann-Schule, Friedrichstr. 13, 10969 Berlin

Ich berühre das Material! Das Material berührt mich! Wenn die Worte fehlen, können Bilder sprechen.Ob in der Erziehung unserer Kinder, oder im Umgang mit kranken Menschen scheitern wir oft an unserer eigenen Sprachlosigkeit. Dieses Seminarangebot ist als fächerübergreifendes Projekt an zu sehen. Dabei sollen schöpferischen und kreativen Spielräume im Kontext  lebenspraktischer und lebenskultureller Hilfe des eigenen Berufsalltags stehen. Mein Versuch ist es, kunsttherapeutische Methoden so nutzen, dass sie im pädagogischen und erzieherischen Umfeld anzuwenden sind.

Inhalte, Methoden und Schwerpunkte:

•    künstlerische Tätigkeit als Sprache entdecken

•    Erfahrungen mit unserer Alltagssprache und nonverbalen Spracherleben

•    der Frage nachgehen, wie Sprache und die Berührung von Material miteinander verbunden ist

•    Alle theoretischen Abschnitte sind stets mit praktischen Übungen verbunden!

So werden Selbst- und Gruppenerfahrungen erlebbar gemacht.

Referentin: Friederike Altmann, Dipl- Malerin /Grafikerin, Dipl. Kunsttherapeutin

Infos unter www.dresden.de/media/pdf/kulturamt/Worte.pdfTermin:

 

 

2. Arbeitstagung 2014: Den Start in die Schriftsprache erleichtern

 

Termin:  Sa, 14.6.2014
Dauer:   10.00 – 15.00 Uhr
Ort:       Liebmann-Schule, Friedrichstraße 13, 10969 Berlin

 

Über die Analyse der Lautstruktur zum Aufbau der Schriftsprache —mit dem Wort IN DER HAND, unterwegs mit den SILBENSCHIFFERN, vom PARKPLATZWORT zum SATZAUSWEIS – Ein Schriftsprachzugang mit sprachtherapeutischer Relevanz

In dieser Veranstaltung stellen wir vor, wie Kinder in einer Förderschule für Sprache mit sprachlichen Defiziten beim Start in den Schriftspracherwerb begleitet werden und so eine Basis für erfolgreiches Lesen- und Schreiben erwerben. Dies geschieht durch Lernrituale, mit denen metasprachliche Merkmale der Laut- und Schriftsprache erfahrbar (strukturierter Spracherfahrungsansatz) und als Strategien beim Schreiben und Lesen genutzt werden. Unsere Methode ist fibel- und lehrgangsunabhängig. Sie ermöglicht durch die immanente Möglichkeit zur Selbstkontrolle einen weitgehend selbständigen Lernprozess beim Aufbau der Laut-Buchstabenbeziehung ohne die ständige Begleitung eines Erwachsenen als bestätigende Instanz.


Referenten:
Leo Schmitz arbeitet als Lehrer für Sonderpädagogik an der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sprache in Wuppertal. Als Referent für Fortbildungen im Schriftspracherwerb vermittelt er Lehrern an Grund- und Förderschulen Ideen und Konzepte für handlungsorientiertes Lernen. Die Ergebnisse seiner Arbeit sind in „Den Schriftspracherwerb individuell fördern“ (Verlag an der Ruhr 2013) veröffentlicht worden.

Dagmar Desel  ist Lehrerin  für Sonderpädagogik an der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sprache in Wuppertal. Sie ist wesentlich verantwortlich dafür, dass die Ideen und Konzepte einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden (z.B. dgs-Kongresse in Köln und Cottbus). Sie arbeitete als Lehrbeauftragte an der Universität Eichstätt (Schriftspracherwerb).