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didacta 2012 in Hannover

Vom 14. bis zum 18. Februar werden in diesem Jahr die Tore auf dem Messegelände in Hannover für die didacta geöffnet.

Der Veranstalter überschreibt diese Bildungsmesse wie folgt:  

"Von der Kindertagesstätte über Schule/Hochschule, Ausbildung/ Qualifikation bis hin zu Weiterbildung/ Beratung zeigt die didacta das Zusammenspiel der unterschiedlichen Bildungsbereiche, deren Inhalte und Methoden immer stärker ineinander greifen. Die didacta deckt so alle Bildungsbereiche effektiv ab."

Die dgs e.V. ist als Mitglied im didacta-Verband natürlich vertreten und wir auch die Eröffnungsveranstaltung am Dienstag, den 14.2.12 mitgestalten.

Der Messestand der dgs in Halle 17/Stand D31 wird von dem 1. Bundesvorsitzenden der dgs e.V. - Herrn Gerhard Zupp - mit Unterstützung durch Kolleginnen und Kollegen aus der niedersächsischen dgs-Landesgruppe betreut.

Wir freuen uns auf viele Gespräche und eine konstruktiven Austausch mit allen Besuchern des dgs-Messestandes! 

Schon jetzt möchten wir Sie zu zwei Veranstaltung einladen, die am Donnerstag von der dgs ausgerichtet werden.

Die Messe beginnt
Wilmar Diepgrond, Verband Bildungsmedien e.V.
Dr. Helde Braun, MdB
Dr. Bernd Althusmann, Kulusminister Nds.

Mit einer feierlichen Eröffnung startet am 14.02.2012 um 10 Uhr die diesjährige Bildungsmesse - didacta - in Hannover.

Neben den Grußworten von Wilmar Diepgrond, Vorsitzender des Verbandes Bildungsmedien e.V. und der Eröffnungsrede des parlamentarischen Staatssekretärs bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Herrn Dr. Helge Braun, wurde mit Spannung die Eröffnungsansprache des niedersächsischen Kultusministers erwartet.
 
Herr Dr. Althusmann bezeichnet das Thema Inklusion als eine der nun vordringlichen bildungspolitischen Aufgaben und zugleich als eine der größten Herausforderungen der letzten Jahrzehnte.

Inklusive Bildung heißt laut Althusmann in diesem Zusammenhang nicht, dass morgen die inklusive Schule gebaut und damit allen anderen spezifischen Einrichtung (Förderschule, besondere Einrichtung zur Erziehung und Bildung beeinträchtigter Kinder und Jugendlicher) überflüssig würden. Die bestehenden Einrichtung sind Zentren fachlicher Kompetenz, die von Eltern nachgefragt würden. Auch bräuchten sicher einige Kinder immer diese konzentrierte Form der Förderung mit zugleich therapeutischen Angeboten.

Eine weitere bildungspolitische Herausforderung mit direkten Konsequenzen für die Praxis sieht Dr. Althusmann in der steigenden Zahl von Kindern mit Migrationshintergrund und den damit überproportional häufig verbundenen sprachlichen Einschränkungen.  Schon jetzt haben knapp 50% der unter Sechsjährigen in Niedersacshen einen Migrationshintergrund.

Die vollständige Rede des Ministers finden Sie unter diesem Link

Aufbau des Messestandes, bis zur...
...feierlichen Eröffnung der didacta!
In Mitten der Geschehnisse...

Viel los am Messestand der dgs - so die Mitteilungen der fleißigen Helferinnen und Helfer am Stand. Vor allem die neue Zeitschrift Praxis Sprache (Link) stößt auf das Interesse der Besucherinnen und Besucher. Diese Art Verbindung zwischen Theorie und Praxis sehen viele als gelungen an. Mitglied sein lohnt sich!
 
Des weiteren laufen Gespräche mit unterschiedlichen Herstellern von Materialien zur Sprachförderung hinsichtlich des neuen dgs-Gütesiegels (Link). Die didacta ist in diesem Zusammenhang genau der richtige Ort, um auf das Angebot der dgs aufmerksam zu machen.

Beim Forum Bildung des didacta-Verbandes berichtete heute Ingolf Lück über seinen nicht immer - wie er sagte - geradlinigen Bildungsweg. Bildung ist nicht alles, was zum Erfolg führe, so der Entertainer, Komödiant und Moderator. Es sind vor allem die Beziehungen zu Menschen, die uns "nach vorne bringen"! 
 
 

Ingolf Lück im Interview
Kultusminister im Diskurs


Im Rahmen einer weiteren Podiumsdiskussion auf dem Forum Bildung gingen die Kultusminister aus Hamburg, NRW und Niedersachsen der Frage nach, ob und inwieweit in einem zweigliedrigen Schulsystem eine Zukunft in der deutschen Bildungslandschaft zu erkennen wäre.

Die Minister und die Ministerin waren sich einig, dass ihre Länder mit dem Fortbestand des klassischen Gymnasiums und zugleich der Einführung nur einer weiterführenden Schulform (Stadtteilschule in HH, Sekundarschule in NRW und Oberschule in Nds.) die Weichen für die Zukunft richtig gestellt seien, wenngleich auch geringe Unterschied zwischen den Einzelkonstruktionen der Länder bestünden.  Die jeweils neue Schulform sei vor allem auch dazu geeignet, den gemeinsamen Unterricht (gemeint war wohl das Thema Inklusion) voranzutreiben und etablieren zu können.

Der dgs-Bundesvorsitzende Gerhard Zupp im Gespräch mit Mitgliedern aus dem Kultusausschuss der SPD-Landtagsfraktion

Bezogen auf Niedersachsen fanden an anderer Stelle interessante Gespräche statt. So startete der Kultusausschuss der SPD-Landtagsfraktion des niedersächsischen Landtags ihren Messerundgang auf der didacta am 16.2.12 am Stand der dgs e.V.
Im Gespräch mit dem ersten Bundesvorsitzenden wurde das Thema Sprachförderung zur Intervention einer zunehmenden Spracharmut bei Kindern im Elementar- und Primarbereich diskutiert.
Beim Thema Inklusion und dem Konzept der Sonderpädagogischen Grundversorgung (2 Unterrichtswochenstunden zusätzliche Förderung pro Grundschulklasse durch einen ausgebildeten Sonderpädagogen) bestätigten die Abgeordneten ihre Auffassung und die der dgs, dass hier ein Mehr an Versorgung und Ressourcen bereitgestellt werden müsse. Es sei nach wie vor die Frage, wie eine Finanzierung dieser dringend benötigten Ressourcen aussehen könne... 

Von besonderer Bedeutung für die dgs waren am 16.2.12 die von Frau Dr. Wildegger-Lack und Frau Dr. Karin Reber angebotenen Vortragsveranstaltungen im Convention Center auf dem Messegelände in Hannover. 

Sprachförderung im Kindergarten (Dr. Wildegger-Lack) und Sprachförderung im Unterricht (Dr. Reber) waren anscheinend so wichtige und interessante Themen, dass der reservierte Raum im Convention Center schnell bis auf den letzten Platz voll besetzt war.
Die Referentinnen erläuterten anhand vieler Beispiele die Möglichkeiten einer professionellen und kindorientierten Sprachförderung. Einzelne Bausteine einer so angelegten Förderung wurden durch zahlreiche und anschaulichen Darstellungen aus den Arbeitsfeldern der Referentinnen in Schule und Therapie dem Publikum nahe gebracht. 

Andreas Pohl (dgs) bei der Anmoderation für die Vorträge der Referentinnen