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Dienstag, 09.06.2020, 18:23

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Band 3 der Schriftreihe Sprachheilpädagogik aktuell

Montag, 25.05.2020, 11:40

Call zum 22. Wissenschaftlichen Symposium des dbs


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen, liebe ...

Montag, 25.05.2020, 11:35

Stress- und Stressbewältigung durch das Homeschooling


Die Universität Oldenburg, namentlich Frau Prof. Dr. Tanja Jun...

Mittwoch, 25.03.2020, 00:00

didacta auf März 2021 verschoben


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Die didacta soll auf den 23. -  27. März 2...

 

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Rückblick auf das Webinar mit Frau Dr. Reber

Am 15. Mai 2020 fand die Fortbildung „Sprach- und Schriftsprachförderung mit digitalen Medien – Ideen zum Einsatz im Unterricht“ mit Frau Dr. Karin Reber statt. Aufgrund des coronabedingten Abstandsgebotes wurde die Fortbildung kurzfristig als Webinar angeboten.

Unter welchen Bedingungen digitale Medien die Sprachförderung im Unterricht bereichern können und welche Prinzipien dabei gelten sollten, behandelte Frau Dr. Reber im ersten Teil der Fortbildung. Dazu präsentierte sie eine große Auswahl an methodischen und inhaltlichen Ideen aus der Praxis.

Im zweiten Teil stellte Frau Dr. Reber das Konzept der „Adaptable Books“ vor und zeigte anhand zahlreicher Beispiele aus dem Unterricht, wie digitale Bücher (z.B. mit der App „Book Creator“) erstellt und verändert werden können, um sie für die Sprachförderung sinnvoll zu nutzen.

Die große und vielseitige Auswahl an Beispielen machte Mut und Lust, digitale Medien vermehrt im eigenen Unterricht auszuprobieren, egal in welcher Klassenstufe.

Trotz der veränderten Rahmenbedingungen war das Interesse an der Veranstaltung sehr groß. Herzlichen Dank an Frau Dr. Reber sowie an alle TeilnehmerInnen für die Bereitschaft, diese digitale und für viele neue Form der Fortbildung auszuprobieren.




14/11 2019:
Protokoll des Treffens der Verbände BHD, dgs und VBS

Protokoll des Treffens der Verbände BDH, dgs, VBS mit der Leitung des ZSL Dr. Thomas Riecke-Baulecke sowie der Leitung des Referates 34 Sonderpädagogik Thomas Stöppler
 
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hatten die  Vorsitzenden der Landesverbände Ulrike Bauer-Murr (VBS), Christiane Stöppler (BDH) sowie Dr. Anja Theisel (dgs) die Gelegenheit, das Selbstverständnis und die Arbeit der sonderpädagogischen Fachverbände in  Baden-Württemberg kurz vorzustellen. Alle drei Fachverbände sind darüber hinaus bundesweit organisiert.
VBS: Mit 6 SBBZ mit Internat in freier Trägerschaft (kirchliche Trägerschaft) und 6 öffentlichen SBBZ teilweise mit Internat in B-W ist der Förderschwerpunkt Sehen der zahlenmäßig kleinste Bereich.  Überregionalität, hohe Spezifik, Arbeit über alle Bildungsgänge und verschiedene Schularten hinweg (höchster Bildungsabschlüsse an einem SBBZ Sehen ist Berufskolleg, blinde und sehbehinderte Schüler im Gymnasium werden über den  SOPÄDIE begleitet) sind Merkmale. Alle SBBZ Sehen bieten mehrere Bildungsgänge an.
Wesentlich ist der sonderpädagogische Dienst (650 in B.-W.): Beratung der Lehrkräfte und Unterstützung der Schüler, wenige Schüler sind inklusiv beschult (45 in B-W, Gruppenlösungen gibt es aufgrund der kleinen Zahl nicht); Verortung der sonderpädagogischen Dienste an den SBBZ ist wichtig für die Qualität und die fachliche Weiterentwicklung, die Medienberatungszentren an den SBBZ übernehmen bei der Festlegung von Standards und Koordinierung von Prüfungen und Weiterentwicklung im Bereich Digitalisierung eine wichtige Aufgabe.
BDH: Die Angebotsstrukturen im Förderschwerpunkt Hören in Baden-Württemberg sind vergleichbar denen des Förderschwerpunktes Sehen. Auftrag der 3 Fachverbände ist die Sicherung der Fachlichkeit im Unterricht und insbesondere auch in den sonderpädagogischen Handlungsfeldern (Frühförderung, Pädagogische Audiologie (Hören), sonderpädagogische Dienste (u.a. Nachteilsausgleiche), Übergang Schule - Beruf, Ausgestaltung der Lernumgebung etc.), d.h. Begleitung über die schulische Laufbahn hinweg an allen Lernorten; es gilt, interdisziplinäre Netzwerke fachlich auszugestalten
dgs: Alle Fachverbände legen besonderen Wert auf ein qualitativ hochwertiges Fortbildungsangebot, das fachspezifische Fragestellungen thematisiert und am aktuellen Forschungsstand orientiert ist. Die Verbände beteiligen sich bei der Weiterentwicklung des Fortbildungskonzepts und bringen ihre Expertise ein. Für sprachbeeinträchtigte Kinder ist die Unterrichtsqualität von besonderer Bedeutung, da hier  deren spezifischen Bedürfnisse Berücksichtigung finden müssen. Allein additive Angebote wie Logopädie o.ä. reichen nicht aus, um dem Bildungsanspruch gerecht zu werden. Auch eine konsequente diagnostische Begleitung der Entwicklung ist bedeutsam.
 
Wichtige Ziele der Arbeit der Fachverbände ist die Sicherung der Fachexpertise in den jeweiligen Förderschwerpunkten an allen Lernorten. Deshalb bringen sich die Verbände aktiv in bildungspolitische Prozesse ein, wenn systemische Veränderungen anstehen (Inklusion, Qualitätskonzept Baden-Württemberg etc.).  Sie suchen zum Beispiel im Rahmen Parlamentarischer Abende regelmäßig den Dialog mit den Politikern aller Parteien.
Wichtige Aspekte dabei sind
•    die Sicherung des Nachwuchses in den einzelnen Fachrichtungen: Es gibt z.B. Länder, in denen es keine Ausbildung mehr in den einzelnen Fachrichtungen gibt, so bildet bspw. Bremen keine Lehrkräfte in der Fachrichtung Sprache mehr aus, was dazu führt, dass die Expertise in den Schulen verloren geht. Die bundesweite Initiative des BDH bei der KMK  bemüht sich um ausreichende Ausbildungsplätze für alle Bundesländer (derzeit 5 Standorte). Im Bereich Sehen wird in Bayern ein neues Studienangebot aufgebaut.
•    die Sicherung der Fachexpertise in der Ausbildung, um Unterrichtsqualität zu sichern; Standards in der Ausbildung sind wesentlich sowie bundesweite Vernetzung. Dies gelingt auf Verbandsebene durch regelmäßige Treffen der Landesvorsitzenden sowie aktive Arbeitsgruppen zu einzelnen Arbeitsbereichen
•    die Wissenschaftsorientierung, nicht nur bezogen auf die Unterrichtsfächer, sondern bezogen auf die sonderpädagogischen Fachrichtungen, weshalb eine enge Kooperation mit den Hochschulen wichtig ist (auch innerhalb der Verbände sind die Hochschulangehörigen wesentliche Vertreter; es gibt regelmäßig gemeinsame Fachtage).
Positiv betrachten die Fachverbände, dass die geplanten Fachteams mit dem Ziel der Qualitätsentwicklung auch auf Ebene der sonderpädagogischen Fachrichtungen und der sonderpädagogischen Handlungsfelder eingerichtet werden sollen. Auch für einzelne Unterrichtsfächer (Deutsch und Mathematik) bietet sich zumindest  die Einrichtung in Form von Expertengruppen an, die sich bei Bedarf an die Fachteams der Unterrichtsfächer andocken können. Dr. Riecke-Baulecke informiert, dass auch Fachteams zu den querliegenden Bereichen der Bildungspläne wie Demokratieerziehung, BNE, Digitalisierung etc. geplant sind. Nicht in allen Bereichen ist eine Regionalisierung sinnvoll und nötig.

Der Unterrichtsbeobachtungsbogen, der entwickelt wird, sollte aus Sicht der Fachverbände immer auch den Fokus auf die Didaktik der sonderpädagogischen Fachrichtungen und nicht allein die Unterrichtsfächer in den Blick nehmen. Herr Dr. Riecke-Baulecke sichert eine sonderpädagogische Beteiligung zu und betont, dass der Bogen nicht zum Messen des Schulerfolgs dienen und damit Vergleiche zwischen den Schularten ermöglichen soll, sondern der Veränderung des spezifischen Blicks der Lehrkräfte auf Unterricht. Im Fokus sollen Qualitätsmerkmale wie die kognitive Aktivierung der einzelnen Schülerinnen und Schüler stehen. Dieser Blick ist auch den Fachverbänden sehr wichtig. Gelingende Bildungsprozesse sollten im Mittelpunkt stehen, der Blick auf das, was bei den Schülern passiert gerichtet sein (wie z.B.  beim Marte Meo- Konzept der Blick auf der Interaktion  zwischen Lehrkräften   und Kindern im Fokus steht). Entscheidend ist in der Sonderpädagogik nicht die Abschlussorientierung, sondern die Anschlussorientierung: Gelingt es, den  Schülerinnen und Schülern mit gestärkter Identität und Selbstbewusstsein eine berufliche Ausbildung oder Erwerbstätigkeit zu ermöglichen und so eine Teilhabe am beruflichen und  gesellschaftlichen Leben!? Das ist weitaus wichtiger als aktuell gute Noten in der Schule.

 

In den geplanten Digitalisierungsprozessen am ZSL sollten  Qualitäten, die das analoge Vorgehen hat, im Blick behalten werden. Dies wurde am Beispiel des Zuweisungsverfahrens für die Ausbildung in der zweiten Phase der Lehrerbildung verdeutlicht und dargestellt. Die Fachverbände sehen gleichwohl in der Weiterentwicklung von Digitalisierungskonzepten im Bereich der Lehrerbildung vor allem auch in der Sonderpädagogik große Chancen für hochwertige Bildungsprozesse.

 

 

 


 

 

04/11 2019:
SprachHeilbronner Tage 2019









Die Präsentationen der Vorträge finden Sie hier.

 

Am 11.und 12. Oktober 2019 fanden in der Lindenparkschule in Heilbronn die nun 10. Sprachheilbronner Tage statt.
Mit mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war das Interesse an den abwechslungsreichen und versierten Fachvorträgen wieder sehr groß.

Dr. Margit Berg, PH Ludwigsburg, eröffnete am Freitag mit dem Vortrag „Mehrsprachige Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen“. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Förderung von Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen, welche zugleich mehrsprachig sind. Frau Berg zeigte Erfolge der Sprachtherapie in den Bereichen Aussprache, Grammatik und Wortschatz auf. So lautete ihre Botschaft eindeutig „Kopf hoch“ statt „Finger weg“.
Dr. Carina Lüke, Uni Paderborn, machte in ihrem Vortrag „Ich zeig dir, was das heißt“ die Bedeutung einer Unterstützung des unterrichtlichen Handelns mit Gestik und Mimik für Kinder mit Anspruch Sprache deutlich. Eine konsequente, strukturierte gestische Begleitung sprachlicher Äußerungen durch die Lehrperson hat einen positiv nachhaltigen Einfluss auf den Wortschatzerwerb.
Nach der Mittagspause setzte Dr. Stephanie Riehemann, Uni Köln, die überaus fundierten Fachvorträge mit ihrem Vortrag „Das Baum, die Hase, der Auto“ fort. Sie stellte die Bausteine einer strategieorientierten Genustherapie vor, welche im nächsten Jahr veröffentlicht wird.
Den Freitag beschloss Jana Jungjohann mit ihrem Beitrag „Formative Diagnostik von Lesekompetenzen“, in dem sie unter anderem den Nutzen von Lernverlaufskurven darstellte.
Im Anschluss fand um 18.00 Uhr die Mitgliederversammlung statt. Der bisherige Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt und Felicitas Kühne konnte als neue Beisitzerin gewonnen werden. Der überaus gelungene erste Tag fand seinen harmonischen Abschluss beim gemeinsamen Ausklang in einer Heilbronner Weinstube.

Den Samstag eröffnete Belinda Fuchs vom Sprachheilzentrum Meisenheim mit dem Thema „Wie mach' ich es richtig? - Elemente zur Gestaltung pädagogischer Handlungsfelder von Kindern und Jugendlichen mit selektivem Mutismus“. Die Hintergründe für mutistisches Verhalten, die verschiedenen Ausbildungsformen des selektiven Mutismus sowie die therapeutischen Handlungsmöglichkeiten im unterrichtlichen und schulischen Kontext halfen, diese Kinder und Jugendlichen ganz anders zu verstehen, und zeigten neue Horizonte auf.
Der Vortrag von Prof. Dr. Christina Kauschke, Uni Marburg, rundete die Sprachheilbronner Tage ab. Sie referierte über „Worterwerb und Wortverarbeitung im Entwicklungsverlauf“. Dabei wurde deutlich, dass Konkreta wesentlich einfacherzu erwerben sind als Abstracta und insbesondere der Erwerb von Emotionswörtern bei Beeinträchtigungen  der Unterstützung bedarf
Die lehrreichen und motivierenden Fortbildungstage waren rückblickend ein großer Erfolg. Dazu trug insbesondere das Team der Lindenparkschule bei, das für die kulinarische Versorgung sicherstellte.
Dank vieler Rückmeldungen sowie der Evaluation können neue Anregungen in zwei Jahren aufgegriffen werden.

 

 

 



23/03 2019:
Protokoll des Parlamentarischen Abends - 20.02.2019

Wie in jedem Jahr fand ein Treffen der dgs und der anderen sonderpädagogischen Fachverbände mit den Parlamentariern des baden-württembergischen Landtags statt.

Thema war in diesem Jahr das Qualitätskonzept für Schulen in Baden-Württemberg mit der Einrichtung von ZSL und IBBW.

Das Protokoll können Sie nachstehend lesen.








23/02 2016:
Stellungnahme der Landesgruppe BaWü

zur Verordnung des Kultusministeriums über die Feststellung und Erfüllung des Anspruchs auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot 

 

 





Verortung von Sonderpädagogen in inklusiven Beschulungskontexten

Der Verband für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik (VBS) und die Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (dgs) in Baden-Württemberg haben ein gemeinsames Positionspapier herausgebracht, das die notwendige Verortung und personalrechtliche Zuordnung von Sonderpädagogen im Rahmen inklusiver Beschulungskontexte an den sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren erörtert.








Reutlinger Erklärung zum Studiengang Sonderpädagogik in Baden-Württemberg

Am Samstag, den 20.07.2013 fand unter Beteiligung der dgs in Reutlingen ein Fachtag zu den Vorschlägen der Expertenkommission zur Lehrerbildung statt. Nach einem interessanten Grundsatzreferat von Prof. Ahrbeck aus Berlin zum Thema 'Inklusion - Lehrerbildung ohne Sonderpädagogik?' nahmen Vertreter der Fachrichtungen aus fachlicher Sicht Stellung zu den Vorschlägen.
Anschließend bezogen die einzelnen Verbände Position. Die Reutlinger Erklärung konnte mit großer Mehrheit verabschiedet werden
Wer für den Erhalt eines eigenständigen Studiengangs Sonderpädagogik eintritt und gegen die Zusammenlegung der Fachrichtungen Sprache, Lernen und sozial-emotionale Entwicklung in der Ausbildung, d.h. für die Möglichkeit, jede Fachrichtung einzeln als Schwerpunkt zu wählen, der kann unter folgendem Link sein Votum abgeben.

 

http://vds.gch.de/grafstat/formulare/votum_re.htm

 

Geben Sie Ihr Votum ab.

 



Presseerklärungen zur Fachtagung Inklusion und Lehrerbildung

Inklusion: Spezialisierungen nicht infrage zu stellen des Reutlinger GEA vom 29.07.2013 7:00

 

Presseerklärungen zur Fachtagung Inklusion und Lehrerbildung vom 26.07.2013

der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg (Fakultät für Sonderpädagogik)

 

Einrichtungen nicht in Frage stellen der Südwestpresse vom 03.07.2013





"Sonderpädagogen schlagen Alarm - Experten gegen Abschaffung des Studiengangs"

Am 7. Mai 2013 erschien in der Heilbronner Stimme ein Artikel von Gertrud Schubert im Interview mit der dgs-Landesvorsitzenden Baden-Württembergs Anja Theisel zum Thema Lehrerbildung.






POSITIONSPAPIER zu den Empfehlungen der Expertenkommission zur Weiterentwicklung der Lehrerbildung in Ba-Wü


 

Sie können sich das Positionspapier der dgs zu den Empfehlungen der Expertenkommission zur Weiterentwicklung der Lehrerbildung in Baden-Württemberg vom 21.03.2013 herunterladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Onlineversion des Bildungsplans "Schule für Sprachbehinderte"

 

Die Onlineversion des Bildungsplans der Schule für Sprachbehinderte ist abrufbar. 

 

 

 

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