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"Praxis Sprache" - Heft 1/2017



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Der 32. dgs-Bundeskongress in Hannover



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Call for Abstracts zum 46. Jahreskongress des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie



Der dbl gibt bekannt:

 

Das Kongre...

Die dgs e.V. bei der didacta in Stuttgart

Die didacta – die Bildungsmesse findet zum neunten Mal auf dem Gelände der Messe Stuttgart statt. Als die weltweit größte Fachmesse rund um Bildung bietet sie Angebote von rund 900 Ausstellern und ein umfangreiches Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte, Erzieher, Ausbilder, Trainer und Personalentwickler an. 
 
Die Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (dgs) e.V. ist als Mitglied des didacta-Verbandes wieder mit einem Messestand vertreten.
 
Lesen Sie den Bericht zur didacta hier:
 
 

Aufbau - der Tag vor der Messe

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Gestern (Montag) fand in den Hallen der Stuttgart-Messe der Aufbau statt. Heute hat die Messe bereits seit 09.00 Uhr geöffnet. Sorge bereitet den Ausstellern die Tatsache, dass es Streiks im öffentlichen Dienst auch hier in Baden-Württemberg gibt. Ob es Auswirkungen auf die Anzahl der BesucherInnen haben wird, mag noch keiner abschätzen wollen.

 

Die Eröffnung der didacata

Trotz des von der GEW unterstützten Streiks des öffentlichen Dienstes in Baden-Württemberg sind die Hallen der Messe Stuttgart zum ersten Tag der didacta gut gefüllt.

In der Eröffnungsfeier waren sicher die Worte der Baden-Württembergischen Kultusministerin, Frau Dr. Susanne Eisenmann, wegweisend. Den Verfechtern der Digitalisierung im schulischen Bereich hielt sie deutlich entgegen, das der digitale Fortschritt sich der Pädagogik unterordnen muss – und nicht umgekehrt!

Italienische Gäste machten bei der Eröffnung deutlich, dass Europa in vieler Hinsicht vor großen Herausforderungen, auch im Bildungsbereich steht, und dass kein europäisches Land diese Herausforderung alleine meistern könne. Kooperation in jeder Hinsicht, vor allem aber im Bereich Bildung und Forschung sei unabdingbar.

Die didacta muss in diesem Jahr vielen Anforderungen gerecht werden. Eine dieser Herausforderungen hat sie angenommen und belegt dies sehr deutlich. Ein deutlich größerer Teil der Aussteller kommet aus den europäischen Nachbarländern. Bleibt abzuwarten, ob das bei den Besucherinnen und Besuchern ebenfalls der Fall sein wird.

Für einen sehr festlichen Rahmen sorgten zum einen die Telemänner (Jugend-Barockorchester aus Stuttgart) und die Tanzformation SKOhr-Labor des Kinder und Jugendprogramms des Stuttgarter Kammerorchesters.

 

Tag 2 auf der didacta
Sarah Wiener im Gespräch mit dem Moderator Prof. Michael Degen

Der 2. Messetag ist deutlich besser besucht als der 1. Tag. Trotz schönstem sonnigem Wetter in Stuttgart - volle Messehallen und zahlreiche Gespräche am dgs-Messestand. Unterstützung erhält das  dgs-Messeteam aus der Landesgruppe Baden-Württemberg, heute auch in der Person der dgs-Landesvorsitzenden, Dr. Anja Theisel.

Einer der heutigen Höhepunkte ist die Verleihung des Preises `Bildungsbotschafter 2017`. Bildungsbotschafter 2017 ist die Robert-Bosch-Stiftung. Gewürdigt wird das Engagement der Stiftung für die Qualitätsentwicklung von Schulen und für die Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte im Bereich Frühkindliche Bildung. Frau Dürig und Frau Dr. Wolf von der Robert-Bosch-Stiftung nahmen den Preis entgegen und machten deutlich, dass sie darin nicht nur eine Würdigung ihrer  Arbeit, sondern eine Verpflichtung für weitere Projekte der Stiftung sehen. Die Bildungsbotschafterin von 2010, Frau Sarah Wiener konnte eindrucksvoll belegen, wie die Bildungsbotschafter der didacta dieser jeweils übernommenen Verpflichtung nachkommen.

Dr Anja Theisel und Heinrich Wild-Matejka am dgs-Stand
Frau Dürig und Frau Dr. Wolf (Robert-Bosch-Stiftung) erhalten den Preis
Tag 3 auf der didacta
Unterstützung heute am Messstand auch durch Jun.-Prof. Dr. Markus Spreer

dgs – mittendrinn im Messegeschehen. In diesem Jahr ist der dgs-Messestand an sehr zentraler Stelle der Halle 1. Diese zentrale Lage hat zur Folge, dass im wahrsten Sinne des Wortes Fragende aus allen Richtung auf den dgs-Stand zukommen. Das Fragespektrum reicht dabei von Themen der allgemeinen Sprachentwicklung bis hin zu ganz besonderen, spezifischen Fragen wie Dysgrammatismus bei Kindern mit fremder Muttersprache oder selektiver Mutismus bei Kleinstkindern. Intensive Gespräche und hoher Beratungsbedarf sind kennzeichnend für den heutigen Messetag.

Interessante Gespräche mit Dr. Boysen, Vorsitzender des Montessori Dachverbandes in Deutschland
Tag 4 auf der didacta

Heute und morgen hat die dgs Mitaussteller auf dem Messestand. Die Landesgruppe des Verbandes `Stottern & Selbsthilfe` verteilt ihre Informationsmaterialien und berät Interessierte zum Thema Stottern. Außerdem fand heute auf der Bühne beim didacta-Stand eine durch den dgs-Vorsitzenden initiierte und mitgeplante Podiumsdiskussion mit dem Thema `Schulentwicklungsland Deutschland` statt. Vor allem die mitdiskutierende Schulleiterin Verena Appelshäuser konnte deutlich machen, dass viele Schulen für größere Anschaffungen häufig bei Stiftungen `betteln` oder mühsam Spender und Sponsoren suchen müssen. Traurig und beschämend gleichermaßen – ja Deutschland droht ein Schulentwicklungsland zu werden.

(von links nach rechts) Greta Meschenmoser, Gabriele Eder, Anja Frey
(von links nach rechts) Frau Prof. Dr. Monika Buhl (Uni Heidelberg), Verena Appelshäuser (Schulleiterin), Claudia Rugart (Regierungspräsidium Stuttgart), Jan Hofer ZDF (Moderation)
Der letzte Tag auf der didacta

Der letzte Tag war eindeutig der besucherstärkste Tag. Der Andrang in den Hallen war groß - da war es gut, dass die Landesgruppe Baden-Württemberg an diesem Tag durch reichlich Unterstützung mithalf. Auch beim Abbau war die tatkräftige Unterstützung der Kollegen vor Ort sehr hilfreich. In Rekordzeit war der gesamte Messestand wieder verpackt und im Lieferwagen verstaut und ist nun auf dem Weg nach Köln.

 

An dieser Stelle ist es nun Zeit, ein herzliches Dankeschön allen Helfern und Unterstützern aus der Landesgruppe Baden-Württemberg, aber vor allem unserem Messeprofi Heinrich Wild-Matejka zu sagen. Er war die ganze Woche vor Ort und kennt den dgs-Messestand, die Messeabläufe und alles was damit zusammenhängt mittlerweile in- und auswendig. Für die dgs war es eine sehr erfolgreiche Messe!
 
 

Dr. Stefanie Heber, Dorothea Arnoldy, Alf Kamuf, Peter Arnoldy (von links nach rechts)
Alf Kamuf, Gerhard Zupp beim Abbau des Messestandes


Was für ein Jahr 2016!?

 

In Nizza rast ein Mann mit einem LKW in die Menschenmenge. In der Türkei erleben wir einen Putschversuch der Militärs gegen Erdogan und anschließend den Versuch der Wiedereinführung der Todesstrafe und andere nicht mehr demokratisch zu nennende Entwicklungen. In Würzburg attackiert ein Flüchtling Zugreisende mit einer Axt. In München sterben bei einem Amoklauf zehn Menschen und in Ansbach sprengt sich ein 27 jähriger Syrer in die Luft. Paris, Brüssel und jetzt auch Berlin…

Aleppo ist nur noch ein Trümmerfeld, Donald Trump spuckt große, oft böse Töne und weltweit scheinen Rechte auf einem unaufhaltsamen Vormarsch. Was ist nur mit unserer Welt los? Manchmal fällt es mir angesichts solcher unglaublicher Gewalt und Brutalität schwer, mich auf das dgs-Tages-geschäft zu konzentrieren.

Viel hatten wir uns für das Jahr 2016 vorgenommen. Die Intensivierung der Kooperation mit ÖGS, ÖGLPP und DLV zur gemeinsamen Herausgabe von Forschung Sprache, Gespräche mit der Politik (z.B. beim Jahresempfang mit der Bundesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele), die Vorbereitungen und Planungen und dann später die Durchführung unseres Bundeskongresses in Hannover, die Schaffung der neuen Internetpräsenz von `Praxis Sprache` und `Forschung Sprache`, die Digitalisierung und Verfügbarmachung unserer Sprachheilarbeit aus den letzten Jahrzehnten und viele, viele andere große und kleine Projekte.

Unsere gemeinsame, konzentrierte und von übergroßem gegenseitigen Vertrauen geprägte  Arbeit daran und die sich dann einstellenden Erfolge lassen dann manchmal die schlimmen und traurigen Großereignisse in unserer Welt in den Hintergrund treten und machen mir bewusst, dass wir weiter und weiter den Mut und die Kraft aufbringen müssen, in unseren sprachheilpädagogischen Themen- und Tätigkeitsfeldern für ein stetes  Vorankommen, für eine stete Verbesserung der Situation und der Förderung der von Sprachbehinderung betroffenen und bedrohten Menschen uns einzusetzen. Vielleicht schaffen wir es so, ein winziges hoffnungsvolles Licht in unserer im Moment so finster wirkenden Welt zu entzünden.

 

Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die uns in diesem Jahr bei unserer gemeinsamen Arbeit unterstützt haben. Mein ganz besonderer Dank gilt meinen lieben Kolleginnen und Kollegen im Geschäftsführenden Bundesvorstand und den Mitgliedern des Hauptvorstandes. Alle Landesvorstände und Mitwirkende an den unterschiedlichsten Stellen in unserer dgs möchte ich hier ausdrücklich in diesen Dank einschließen! Ich wünsche uns allen viel Kraft und Mut für das neue Jahr 2017.

 

Gerhard Zupp, Bundesvorsitzender

 

 


Die dgs e.V. - Der Film


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