Freitag, den 01.06.2012 21:54
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Von: ZuppBundestagspräsident Norbert Lammert hat in Berlin auf die Kluft zwischen dem Anspruch aus Artikel 3 des Grundgesetzes (Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden) und der gesellschaftlichen Wirklichkeit hingewiesen. Lammert dankte auf dem Jahresempfang des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen am 23.05.2012 allen, die sich hauptamtlich und ehrenamtlich für die Anliegen der Menschen mit Behinderungen einsetzen.
Das "Erste Wort" auf Hubert Hüppes Empfang im Kleisthaus hatte Jana Zöll, Schauspielerin und Autorin aus Köln. Die 27-Jährige ging von der Frage aus: Was ist normal? Chancengleichheit werde es erst dann geben, wenn die Vielfalt der Menschen mit und ohne Behinderung als Normalität anerkannt wird.
Hüppes Jahresempfang bot auch für die dgs wieder reichlich Gelegenheit, sich über behindertenpolitische Entwicklungen auszutauschen. Der Bundesvorsitzende Gerhard Zupp und sein Vorgänger im Amt und Leiter der dgs-Bundesgeschäftsstelle, Kurt Bielfeld, nutzten diese Chance zu intensiven Gesprächen mit zahlreichen Bundespolitikern.Das Berliner Theater "RambaZamba" zog an diesem Tag durchs Haus unter dem Motto "RambaZamba gebärdet sich wild" und erhielt viel Beifall, ebenso der Chor der inklusiven Regine-Hildebrandt-Schule aus Birkenwerder, der die Veranstaltung musikalisch umrahmte.








