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Aktuelles

Freitag, 10.05.2013, 00:00

NEU: "Sprachheilarbeit - Praxis Sprache"


Jetzt noch mehr wertvolles Material für Unterricht, Therapie u...

Sonntag, 04.11.2012, 22:49

Badische Zeitung: Inklusion in der Schule - Leitartikel von Wulf Rüskamp

 

Integration als Überforderung - Leistungsanspruch der Schule...

Sonntag, 23.09.2012, 23:00

100 Jahre Sprachheilschule in Hamburg


Diskussionsabend mit Prof. Dr. Ulrich von Knebel, der Hamburge...

Sonntag, 23.09.2012, 22:17

dgs-Preis "Gute Sprache 2012" für Bläck Fööss und Schulamt Köln


Laudator Tom Buhrow: "Ich bin stolz darauf, durch diesen Preis...

"Sprachheilarbeit" jetzt im Doppelpack: als Druck- und als Online-Ausgabe


Noch mehr wertvolle Materialien für Unterricht, Therapie und Praxis: die neue Sprachheilarbeit - Praxis Sprache, Ausgabe 1/2013.



Leseproben zum Download finden Sie hier: www.schulz-kirchner.de/filesl/Praxis_Sprache_Leseprobe.pdf


   
Ab 2013: ein Herausgeber (dgs) - zwei Fachzeitschriften

Ab Januar 2013 wird die renommierte Fachzeitschrift "Sprachheilarbeit" wieder allein von der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik - dgs herausgegeben. Sie hat eine neue Struktur erhalten, die sowohl den Wünschen der Leserschaft als auch den Anforderungen an moderne Fachpublikationen Rechnung trägt. Deshalb erscheint die "Sprachheilarbeit" jetzt in zwei Ausgaben mit unterschiedlichen Schwerpunkten:
 

Neue Struktur: "Sprachheilarbeit - PRAXIS SPRACHE" und

                         "Sprachheilarbeit - FORSCHUNG SPRACHE"


1. Als Druckausgabe "PRAXIS SPRACHE" mit praxisorientiertem Fokus, bewährt wissenschaftsbasiert, aber mit direkt in der Praxis anwendbaren Beiträgen und Downloads, mit Abstracts der Artikel aus "Forschung Sprache" sowie mit den gewohnten Verbandsnachrichten für alle Mitglieder der dgs und solche, die es werden wollen. Inhalte und Redaktion der zuvor von der dgs-Landesgruppe Bayern sehr erfolgreich herausgegebenen "Praxis Sprache" werden hier mit der Verbandszeitschrift "Sprachheilarbeit" in einem Heft zusammengeführt.
 
2. Als Online-Magazin "FORSCHUNG SPRACHE" mit fachwissenschaftlichem Schwerpunkt. Hier werden Arbeiten und Beiträge aus Wissenschaft und Forschung der Sprachförderung, der Sprachtherapie und der Sprachheilpädagogik zeitnah, auf einer international anerkennungsfähigen Plattform, publiziert. Auch hier steht Ihnen ein Downloadbereich mit Zusatzmaterialien zur Verfügung.
 
Beide Ausgaben sowie deren Downloadbereiche stehen den dgs-Mitgliedern kostenfrei zur Verfügung,

Nicht-Mitglieder, Schulen, Praxen und andere Einrichtungen können wie gehabt abonnieren.

 


Der Zugang zu den Downloadmaterialien der Fachzeitschriften erfolgt über  
einen personalisierten Login beim Schulz-Kirchner Verlag.


Den Downloadbereich „Praxis Sprache“ erreichen Sie wie folgt: Besuchen Sie  
die Shop-Homepage des Schulz-Kirchner Verlags (www.schulz-kirchner.de/shop) und loggen Sie sich unter „Login für dgs-Mitglieder“ oder „Login mein Konto“ ein.
 
Ihre Zugangsdaten bestehen aus
Login = Ihre E-Mail-Adresse
Passwort = Ihre dgs-Mitgliedsnummer
 
Wird Ihre E-Mail-Adresse nicht erkannt, haben Sie bisher Ihre Mailadresse  
nicht bei Ihrer dgs-Landesgruppe hinterlegt. Daher existiert dann ggf.  
noch kein Shopkonto beim Schulz-Kirchner Verlag von Ihnen. Bitte wenden  
Sie sich in diesem Fall direkt an den Verlag unter info(at)schulz-kirchner(dot)de   
und geben dabei auch Ihre Mitgliedsnummer an.
 
Eine Anleitung für den Download können Sie sich hier als pdf-Datei herunterladen.


Von Fachleuten für Fachleute

 

 

SHA 04/2012 - Vorwort der Herausgeber:

 

Es gibt sie noch – die guten Dinge! Seit vielen Jahren wird so erfolgreich für das Handgemachte, die Manufakturarbeit geworben. Vertrieb, Organisation und Marktanalyse für das edle Schreib- oder Gartengerät werden selbstverständlich aber schon lange nicht mehr aus dem Bauch heraus geplant, sondern präzise wird die Analyse der angepeilten Konsumentenklientel und deren Kaufinteressen erstellt. Es gibt daher einen Warenkatalog, einen Bekleidungskatalog, einen Gartenkatalog – alle wunderbar, geradezu lyrisch gestaltet. Für die Leserin und den Leser der Sprachheilarbeit ist die Analogiebildung eine leichte, weil tägliche Übung.

 

Also: Seit vielen Jahren informiert die Sprachheilarbeit über die Kompetenz und die Arbeit, die Forschung und die Praxis im sprachheilpädagogischen und sprachtherapeutischen Arbeitsfeld. Sie berichtet über Themen für Sprachheillehrer genauso wie über Wissenswertes für akademische Sprachtherapeuten. Die Sprachheilarbeit hat die Sprachheilschule ebenso im Fokus wie die Praxis für Sprachtherapie. Es gibt dafür bislang allerdings nur einen gemeinsamen „Katalog“, die Sprachheilarbeit. Die Interessens- und Bedürfnisanalyse der angepeilten Leserklientel der Sprachheilarbeit hat, insbesondere aus Sicht des dbs, jedoch ergeben, dass diese sehr unterschiedlich sind.

 

Natürlich haben die Herausgeber der Sprachheilarbeit, dgs und dbs, die Unterschiedlichkeit der Themenbereiche und Interessengebiete der jeweiligen Verbandsmitglieder stets vor Augen gehabt. Sie haben sich vor vier Jahren dennoch, bzw. gerade wegen der diversifizierten Theorie- und Praxisfelder von Sprachheillehrern und Sprachtherapeuten, dazu entschieden, die Sprachheilarbeit neu zu gestalten, gemeinsam zu finanzieren und herauszugeben. Die dahinter stehende Idee hatten die damaligen und heutigen Verbandsvorsitzenden in ihrem Editorial für die neu gestaltete Sprachheilarbeit so zusammengefasst: „Als Kliniker auf die pädagogische, die emotionale Seite des sprachbeeinträchtigten Menschen zu schauen – als Lehrer auf die linguistischen und medizinischen Aspekte der Störung zu blicken.“ Aber es gab auch eine andere, ebenso wichtige Motivation für die verstärkte Kooperation: „Ein wichtiger Grund dazu, wir wollen es nicht verhehlen, ist nicht nur der oft überschneidende Inhalt, sondern ist ebenso die Erfordernis, sorgsam mit ökonomischen und personellen Ressourcen umzugehen“.

 

Wir müssen Ihnen, unseren Lesern und Mitgliedern, nach vier Jahren intensivster gemeinsamer Arbeit an der Sprachheilarbeit nun mitteilen, dass der zweite Grund zur Kooperation, die Kosten für die Erstellung der Zeitschrift durch Teilen zu reduzieren, gescheitert ist und die inhaltliche Idee mehr Kompromisse gefordert als Synergien gefördert hat. Konkret haben sich die Kosten für die Sprachheilarbeit für die beiden Verbände erhöht und nicht reduziert. Das Ziehen der Reißleine hatten wir bereits mit der Mitteilung, zukünftig nur noch 4 statt 6 Hefte produzieren zu können, in Heft 1/2012 angekündigt („Dies ist vor allem der Versuch, eine erträgliche ehrenamtliche Arbeitsbelastung für die Redaktion zu schaffen, verbunden mit der Möglichkeit, Kosten zu reduzieren.“), die unsanfte Landung vermelden wir jetzt.

 

Die gemeinsame Herausgabe der Sprachheilarbeit durch dgs und dbs endet mit diesem Heft. Der dbs hat den gemeinsamen Herausgebervertrag fristgerecht gekündigt und dgs und dbs gemeinsam haben den Vertrag mit dem verlag modernes lernen, vml, der die Sprachheilarbeit viele Jahre zuverlässig begleitet hat, ebenfalls gekündigt. Nun beginnt eine neue Ära. Die Verbände dgs und dbs werden jeweils eigene Fach- und Verbandszeitschriften für ihre Mitglieder und fachlich Interessierte herausgeben.

 

Die dgs und ihre `Redaktion Sprachheilarbeit´ werden gemäß ihrer fachverbandlichen Verantwortung ihre Fachzeitschrift auflegen und die bereits von der LG Bayern herausgegebene und mit positiver Resonanz in vielen Landesgruppen schon vertriebene „Praxis Sprache“ und deren Redaktion hier einbinden. Darüber hinaus wird die dgs mit einem online-Magazin der Wissenschaft der Sprachförderung, der Sprachtherapie und der Sprachheilpädagogik gleichermaßen versuchen eine Plattform zu bieten.

 

Der dbs wird in die Herausgeberschaft und die Redaktion der seit vielen Jahren auf dem Markt etablierten Zeitschrift „L.O.G.O.S. interdisziplinär“ einsteigen und diese dann, unter einem modifizierten Titel, als Fach- und Verbandszeitschrift seinen Mitgliedern kostenlos zugänglich machen. Der dbs wird ebenfalls ergänzend zu seiner Fach- und Verbandspublikation eine online-Zeitschrift für ausschließlich wissenschaftliche Publikationen anbieten.

 

Ziel beider Verbände ist es, dem Bedürfnis der Leser nach praxisrelevanter fundierter Information für ihre jeweiligen Arbeits- und Handlungsfelder noch zielgenauer entsprechen zu können und gleichzeitig, v.a. durch die online- Publikationen, dem wachsenden Bedürfnis der jungen und etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach zeitnaher, international anerkennungsfähiger Publikationsfläche Rechnung zu tragen. Mit dem Ende der gemeinsamen Herausgabe der Sprachheilarbeit endet jedoch nicht die fachliche und persönliche Kommunikation zwischen dgs und dbs. Natürlich hat es zwischen den Verbänden und ihren Funktionären gelegentlich geknirscht, aber so schlimm wie zwischen „Parteifreunden“ ist es nie geworden. Daher hat der dbs auf seiner letzten Mitgliederversammlung in Marburg beschlossen, die formale Kooperation zwischen dgs und dbs in der Satzung festzuschreiben und die dgs wird dies auf ihren Gremiensitzungen beim Bundeskongress in Bremen ebenso tun. Die verbandspolitischen Gemeinsamkeiten werden wir weiterhin suchen und finden, die verbandspublizistischen Aktivitäten werden wir zukünftig getrennt ausüben.

 

Vier Jahre gemeinsame Herausgabe der Sprachheilarbeit sind aber auch vier erfolgreiche Jahre der inhaltlichen und formalen Weiterentwicklung einer über 55 Jahre alten Fachzeitschrift. Dies ist uneingeschränkt das Verdienst von aktiven und nicht mehr aktiven Redakteurinnen und Redakteuren, die miteinander Wege der Kooperation, der Gestaltung und der Zuständigkeiten gefunden haben. Gemeinsam haben sie das Projekt „Sprachheilarbeit – Fachzeitschrift für Sprachheilpädagogik und akademische Sprachtherapie“ konzipiert und realisiert. Sie, unsere Leser, haben Form und Inhalt der Sprachheilarbeit z. T. viele Jahre interessiert, engagiert und kritisch begleitet – dafür danken wir besonders!

 

„Die Zeiten ändern sich“ – so hatten wir das Editorial zur ersten gemeinsamen Sprachheilarbeit eingeleitet und mit gleichen Worten möchten wir dieses letzte gemeinsame beenden. Lassen sie uns zusammen zufrieden und auch stolz auf das Vergangene blicken und hoffnungsvoll und neugierig das Neue erwarten!


Dr. Volker Maihack, dbs und Gerhard Zupp, dgs


Mehr zur Sprachheilarbeit: http://www.dgs-ev.de/index.php?id=529

 

Mehr zu Praxis Sprache: http:/www.dgs-ev.de/index.php?id=530