![]() |
Zur Planung und Vorbereitung des 31. Bundeskongresses der dgs „Leipzig 2014“ traf sich das Vorbereitungsteam am 17. und 18.01.2013 zu einer Beratung in den Räumen des Fachbereichs Pädagogik mit Förderschwerpunkt Sprache und Kommunikation der Universität Leipzig.
Erstmals in der Geschichte unseres Fachverbandes wird der Kongress durch ein Bundeskongressteam (Peter Arnoldy, Michaela Dallmaier, Uwe Hempel und Dr. Stephan Sallat) ausgerichtet, welches durch Vertreter der gastgebenden Landesgruppe Sachsen (Prof. Dr. Christian Glück, Antje Leisner und Dr. Markus Spreer) verstärkt wird.
Mehr vom Kongressteam „Leipzig 2014“ erfahren Sie in unserer Fachzeitschrift Sprachheilarbeit „Praxis Sprache“ Ausgabe 2/2013.
Die Mitglieder der Landesgruppe Sachsen sind herzlich eingeladen, die Kongressvorbereitungen aktiv zu unterstützen.
Der Vorstand der Landesgruppe freut sich über Ihre Angebote.
19/12 2012:
Expertenkommission übergibt Empfehlungspapier: Nach spannenden und intensiven Arbeitsphasen mit zum Teil kontroversen Diskussionen konnte das von Sächsischen Staatsministerium für Kultus beauftragte Expertengremium die „Empfehlungen zur Weiterentwicklung der individuellen Förderung von Schülern mit Behinderungen bzw. sonderpädagogischem Förderbedarf sowie zur Ausgestaltung des sächsischen Schulsystems in Hinblick auf die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen“ an die Kultusministerin Brunhild Kurth übergeben.
Unter Leitung von Staatsminister a. D., Dr. Hans Geisler, gelang es, die im Gremium vorhandenen Kompetenzen aufzunehmen, zusammenzufassen und zu strukturieren. Angesichts der zum Teil sehr unterschiedlichen Sichtweisen und Positionen der einzelnen Vertreterinnen und Vertreter des Gremiums zeigt das nach 17 Monaten Erfahrungsaustausch einstimmig verabschiedete Papier, dass die Perspektiven für eine optimale Förderung jedes Kindes in Sachsen als übergeordnete gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe jenseits verbandspolitischer Befindlichkeiten gesehen werden können.
Die Vertreterinnen und Vertreter des Gremiums versprachen, den Umgang der Staatsregierung mit den übergebenen Empfehlungen nun auch als aufmerksame Beobachter zu begleiten.
Im Focus unseres Fachverbandes stehen in diesem Zusammenhang vor allem die Lernbedingungen für Kinder und Jugendliche mit sprachheilpädagogischem Förderbedarf im gemeinsamen Unterricht an Grundschulen, Mittelschulen, Gymnasien und berufsbildenden Schulen.
22/10 2012:
![]() |
Nachdem der "alte" Vorstand vor zwei Jahren gute Erfahrungen mit einer Klausurtagung machen konnte, traf sich der im Frühjahr wiedergewählte Vorstand erneut in Klosterbuch. Am 19. und 20. Oktober 2012 tauschten wir uns bei herrlichstem spätsommerlichem Wetter über vergangene Aktivitäten, aktuelle Anlässe und zukünftige Vorhaben aus. Mit einer Menge neuer Ideen im Gepäck zum Beispiel im Hinblick auf Fortbildungen, Öffentlichkeitsarbeit oder Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern stellen wir uns unseren Aufgaben in den nächsten zwei Jahren.
Wir sind uns der Unterstützung unserer Mitglieder dabei gewiss - gerade im Hinblick auf den im September 2014 in Leipzig stattfindenden Bundekongress der dgs.
24/09 2012:
Zum 30. Kongress der DGS vom 20.-22.09.2012 reisten einige Fortbildungsfreudige, Referenten, Delegierte und gar ein Zukunftspreisträger aus Sachsen in die freie Hansestadt Bremen. Ausführliche Berichte dazu finden Sie auf der Willkommensseite www.dgs-ev.de. Folgende Mitglieder unserer Landesgruppe wurden zur Delegiertenversammlung in den Geschäftsführenden Vorstand sowie als Bundesreferenten (wieder-)gewählt: Dr. Markus Spreer übernimmt zukünftig die Schriftführung auf Bundesebene, arbeitet aber auch im sächsischen Landesvorstand weiterhin mit. Prof. Dr. Christian Glück bleibt Referent für Hochschulfragen.
Am Festabend erhielt Herr Kretzschmann, ein Absolvent der Universität Leipzig, für seine Bachelor-Arbeit „Analyse der unterrichtlichen Bedingungen einer integrativen Schulform“ den Zukunftspreis der DGS. Wir gratulieren allen 3 Leipzigern jeweils noch einmal an dieser Stelle.
Die sehr nahe Zukunft des Bundeskongresses, d.h. konkret vom 25.-27.09.2014, verweist ebenfalls nach Leipzig. Der Sprachheilkongress wird allerdings erstmalig nicht von der Landesgruppe, sondern von einem bundesweiten Kongressteam hauptverantwortlich geplant und durchgeführt. Gern unterstützen wir jedoch das Vorhaben mit allen uns zur Verfügung stehenden Kräften.
04/06 2012:
Am Samstag, den 2. Juni 2012, fand die diesjährige Mitgliederversammlung der dgs-Landesgruppe Sachsen mit anschließender Vorstandswahl in der Freien Grundschule "Leonardo" in Chemnitz statt.
Nach dem Rechenschaftsbericht der Vorsitzenden Antje Leisner wurde der "alte" Vorstand durch die Mitglieder entlastet. Dieses Team wurde in der sich anschließenden Wahl in der bestehenden Formation auch für die nächsten beiden Jahre einstimmig gewählt.
Der gesamte Vorstand bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Auch in den komenden beiden Jahren stehen erneut viele Aufgaben an, welche mit Unterstützung der Mitglieder der Landesgruppe angepackt werden sollen.
Im Anschluss daran fand eine Fortbildungsveranstaltung unter Leitung von Frau Dr. Lilli Wagner aus München zum Thema " Sprachstörungen oder mangelnde Deutschkenntnisse? - Differentialdiagnostische Abgrenzung bei Migrantenkindern" statt. In der dieser interessanten Veranstaltung wurden vielfältige Möglichkeiten zum diagnostischen Vorgehen bei Mehrsprachigkeit aufgezeigt.
Insgesamt ein voller, aber sehr informativer Tag!
24/04 2012:
Angesichts der auch in Sachsen geltenden UN-Behindertenrechtskonventionen fordert die Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik die Weiterentwicklung und personelle Absicherung der fachspezifischen Betreuung sprachbehinderter Kinder und Jugendlicher in Sachsen.
Die gleichberechtigte Teilhabe eines Menschen an der Gesellschaft wird auch wesentlich dadurch beeinflusst, ob er als Kind Sprechen, Lesen und Schreiben lernt. Bei Wegfall spezifischer Fördermaßnahmen ist dies jedoch für viele von Sprachbehinderungen Betroffene nicht oder nur unzureichend möglich. Ausschlaggebend für die Entscheidung über deren Förderort müssen weiterhin Fachkompetenz und Elternwille, aber keinesfalls Ergebnisse parteipolitischer Profilierungskämpfe sein!
Hierzu aus aktuellem Anlass eine Pressemitteilung der Landesgruppe Sachsen:
--> Pressemitteilung
09/11 2011:
![]() | |
![]() |
Im Rahmen der Internationalen Demokratiekonferenz in Leipzig wurde am 14.Oktober 2011 ein Projekt des Hamburger Künstlers Rupprecht Matthies und dem „KunstRaum Dresden“ von Friederike Altmann am Förderzentrum Sprache Dresden mit dem „Sächsischen Kunstpreis für Toleranz und Demokratie“ geehrt. Der Künstler und die Initiatorin wurden dafür ausgezeichnet, dass das Konzept thematisch besonders auf die Lehrinhalte des Zentrums eingeht. Das Förderzentrum Sprache Dresden unterstützt Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Bereichen der Laut- und Schriftsprache bei der Bewältigung der Anforderungen des sächsischen Lehrplanes für Grund- und Mittelschulen. Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer begründete in ihrer Laudatio die Entscheidung der unabhängigen Jury:
„Die gesellschaftliche Botschaft künstlerischen Schaffens ist für das Zusammenleben in unserer offenen Gesellschaft essentiell. Grundwerte wie Toleranz und Demokratie stehen dabei im Mittelpunkt des heute vergebenen Preises. Mit dem Kunstprojekt des KunstRaum Dresden am Förderzentrum Sprache haben es die Akteure um Initiatorin Frederike Altmann und Künstler Rupprecht Matthies geschafft, junge Menschen in das Projekt einzubinden. Zur Umsetzung hat der Künstler die Kinder und Lehrer des Förderzentrums Sprache Dresden direkt am Schaffensprozess beteiligt und so eine einzigartige Kombination aus Sprache und Kunst am Bau geschaffen“.
Die dgs-Landesgruppe Sachsen gratuliert allen am Projekt Beteiligten zu ihrem Erfolg, der das künstlerische Schaffen von Kindern mit sprachheilpädagogischem Förderbedarf in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung rückt.
Antje Leisner
06/10 2011:
Liebe Mitarbeiter/Innen der Beratungsstellen und weitere Interessierte,
hiermit möchte ich für Di, den 08.November 2011, 15- 17 Uhr in das FZ Sprache Dresden (Fischhausstr. 12b, 01099 Dresden) zu einem weiteren Erfahrungsaustausch der Förderpädagogischen Beratungsstellen einladen.
Thema: "Grammatikförderung, insbesondere Kasus (Akkusativ/ Dativ)"
Ich würde vor allem selbst erstelltes Material vorstellen (für Kl. 3/4- Einzeltherapie und unterrichtsimmanente/ integrative Möglichkeiten), aber auch einige thematisch passende Veröffentlichungen zum Stöbern mitbringen.
Stellen Sie uns auch Ihre Ideen, bevorzugte Methoden und Materialien vor.
Bitte teilen Sie mir bis zum 31.10.11 per E-Mail mit, ob Sie teilnehmen möchten.
Christiane Knorr (DGS Sachsen, Referentin für Beratungsstellen)
E -Mail an: Christiane_Knorr(at)arcor.de
25/09 2011:
Wir erhielten die traurige Nachricht, dass Frau Prof. Dr. Friederike Meixner im August dieses Jahres verstorben ist. Die dgs-Landesgruppe Sachsen erinnert sich mit Dankbarkeit an die von ihr gestalteten Fortbildungen und freundschaftlichen Impulse, mit denen sie die Entwicklung unseres Fachverbandes seit 1990 bereicherte. Wir werden sie als humorvolle und engagierte Sprachheilpädagogin in Erinnerung behalten, deren fachliche Anregungen von vielen Kolleginnen und Kollegen gern aufgenommen wurden. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie und ihren Freunden.
01/09 2011:
"Inklusion beginnt in unserem Kopf. Sie kommt nicht von allein, sondern braucht besonders in der Schule unser aller Zutun. Jedes Kind ist anders, hat andere Wünsche, Erwartungen und Ängste, andere Fähigkeiten und Fertigkeiten. Nur mit allen Betroffenen und Verantwortlichen, also mit den Kindern, Eltern, Lehrern und Erziehern können wir die individuelle Förderung von Schülern mit Behinderungen Schritt um Schritt weiter verbessern“, betont Kultusminister Roland Wöller. "Wir brauchen das Wissen der Profis und die Erfahrungen der Betroffenen, um die besten Lösungen zu finden. Durch dieses Gremium werden sie deshalb an einen Tisch geholt: Eltern, Pädagogen, Wissenschaftler, Behindertenverbände, die kommunale Ebene und Vertreter der Wirtschaft.’" (aus der Pressemitteilung des SMK vom 29.07.2011)
Unter dem Vorsitz von Dr. Hans Geisler, Sächsischer Sozialminister a. D. tagte am 25.08.2011 erstmalig ein „Expertengremium Inklusion“ im Sächsischen Staatsministerium für Kultus und Sport. Das Expertengremium wird Empfehlungen erarbeiten, wie die UN-Behindertenrechtskonvention in Sachsen mit allen Beteiligten weiter umgesetzt werden kann. Das Gremium tauschte sich in der konstituierenden Sitzung zu diesbezüglichen Positionen und Themen aus. Die Vorsitzende der dgs-Landesgruppe Sachsen, Antje Leisner, stellte das Positionspapier „Mit Sprache teilhaben“(www.dgs-ev.de) im Gremium vor und brachte den Wunsch nach einer Zusammenarbeit zum Ausdruck, die sich an Fachlichkeit und Qualitätsentwicklung für die schulische Arbeit mit sprachbehinderten Kindern orientiert.
22/08 2011:
![]() | |
![]() |
Am 18. August 2011 führten wir als dgs-Landesgruppe Sachsen unseren 4. Tag der Sprachheilarbeit in Leipzig durch. In den Räumlichkeiten des BBW Leipzig fanden sich über 70 Teilnehmer zum Thema "Sprachbarrieren überwinden - Kooperative Gestaltung von Übergängen" zusammen.
Nach Begrüßungsworten durch Antje Leisner und Grußworten von Herrn KIeinschmidt der SBA Leipzig stellte sich Prof. Christian Glück als zukünftiger Lehrstuhlinhaber des Fachbereichs Sprachbehindertenpädagogik der Universität Leipzig vor. In diesem Rahmen präsentierte er auch erste Ergebnisse einer Pilotstudie zu unterrichtsrelevanten Einflussfaktoren auf den Bildungserfolg von Kindern mit Spezifischer Sprachentwicklungsstörung des Ki.SSES-Projekts, an der sächsische Lehrerinnen und Lehrer teilgenommen haben.
Im Anschluss führten Markus Spreer und Dr. Stephan Sallat in ihrem Eröffnungsvortrag die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in das Thema des Tages ein. Die hier skizzierten zentralen Punkte wurden anschließend in verschiedenen Einzelvorträgen aufgegriffen. So stellte Frau Dr. Ute Schräpler (ehem. Schikora) das Landesmodellprojekt "Sprache fördern" des Freistaats Sachsen vor. Frau Ulla Raecke und Frau Doris Strauch des Käthe-Kollwitz-Heims Leipzig (Heilpädagogische Kindertagesstätte) informierten über den Übergang vom Kindergarten in die Schule aus der Sicht eines Sprachheilkindergartens. Uwe Hempel vom Förderzentrum Sprache in Dresden gab einen Überblick über aktuelle Tendenzen zum Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs in Sachsen. Ines Pehlke von der Sprachheilschule Zwickau bzw. Mittelschule Lengenfeld informierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Thema "Sprachheilübergänge - aber nicht sprachlich übergangen" zu Erfahrungen der integrativen Arbeit im Grund-und Mittelschulbereich. Tobias Schmidt vom Berufsbildungswerk Leipzig sprach zum Thema "Übergänge für Schüler/innen mit Sprachförderbedarf von der Schule in den Beruf" und griff somit einen weiteren Übergang im Bildungsbereich auf.
Nach einem inhaltlich reich gefüllten Tag wünschte unsere Landesvorsitzende Frau Leisner allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei strahlendem Wetter einen gelingenden Start ins neue Schuljahr und verband dies mit dem Wunsch der weiteren kooperativen Arbeit zwischen den verschiedenen Wirkungsstätten. Damit werden Kinder mit Förderbedarf im Bereich Sprache unterstützt Sprachbarrieren zu überwinden und die Übergänge im Bildungsbereich möglichst einfach passierbar gestaltet.
27/06 2011:
Liebe dgs-Mitglieder,
unsere Landesgruppe unterstützt eine Befragung zum Unterricht mit spracherwerbsgestörten Kindern:
"Lehrerfragebogen zum Unterricht mit spracherwerbsgestörten Kindern".
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich über den Link an der Befragung beteiligen würden.
Einen schönen Sommer wünscht Ihnen im Namen des Vorstandes
Markus Spreer
04/05 2011:
Ganz herzlich möchten wir zu unserem 4. Tag der Sprachheilarbeit nach Leipzig einladen.
Alle weiteren Informationen finden Sie hier: 
01/11 2010:
Zu einem gemütlichen Beisammensein anlässlich des 20jährigen Bestehens unserer Landesgruppe trafen sich am 29.Oktober 2010 in der Gründungsstadt Leipzig interessierte (Gründungs)Mitglieder und Weggefährten. Wir hielten erheitert Rückschau, untermauert durch diverse Papiere der Anfangsjahre, zogen Bilanz und reagierten fachkompetent auf aktuelle förderspezifische Medienereignisse….
Den kulturellen Rahmen gestaltete die Gruppe Unicum. Für das leibliche Wohl sorgte das Team des Restaurants Stottmeister. Rundum ein gelungener Abend mit vielen netten Begegnungen– die oft weiten Anfahrtswege hatten sich gelohnt.













