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Der dgs-Bundeskongress in Hannover


Sprache und Inklusion als Chance?!
So lautete das Motto des diesjährigen 32. Bundeskongresses der dgs, für den wir als Landesgruppe Niedersachsen die Gastgeber waren.

Im feierlichen Rahmen des Lichthofes im Hauptgebäude der Leibniz-Universität fand am Donnerstag, 15.09., die Eröffnung des Kongresses statt. Nach vielen Grußworten und dem Eröffnungsvortrag von Ulrich Stitzinger und Prof. Dr. Stephan Sallat zum Leitthema wurde der Zukunftspreis für drei hervorragende Masterarbeiten durch Gerhard Zupp und Prof. Dr. Jörg Mussmann verliehen. Im Anschluss daran las die sehr erfrischende und bewegende Autorin Birte Müller aus ihren Kolumnen über ihr Familienleben mit einem Sohn mit Downsyndrom und einem „schwerst-mehrfach-normalen“ Ehemann sowie ihre Erfahrungen in der inklusiven Gesellschaft. Schließlich wurde als letzter Programmpunkt des Eröffnungsabends der Preis „Gute Sprache “ an Christoph Metzelder, Karin Helle und Claus-Peter Niem verliehen, die, unterstützt durch die Bundesliga-Stiftung,  auf einer Lesereise zum Buch „Jojo kommt ins Team“ viele Kinder dazu brachten, sich mit ihren Stärken und Talenten auch sprachlich auseinanderzusetzen. Obwohl es ja eigentlich „ein Widerspruch in sich ist, dass ein Fußballer einen Preis für gute Sprache bekommt“ (Christoph Metzelder), bekam er viel Beifall vom Publikum und schließlich die Preisskulptur überreicht. Mit einem Glas Sekt konnte danach auf die Eröffnung des Kongresses angestoßen werden.

Am nächsten Morgen begann das eigentliche Kongressprogramm mit dem Vortrag von Frau Nolte zum Thema Sprache, Sprachverarbeitung und Mathematikdidaktik, ein Thema, das sich in ähnlicher Weise auch in weiteren Vorträgen wiederfand. Es folgten Vortragsreihen mit unterschiedlichen Schwerpunkten in den Bereichen Sprache, Schriftsprache, Mehrsprachigkeit, Mathematik und Diagnostik. Die Zusammenstellung der Themen und Referenten überzeugte dabei durch eine hohe aktuelle Relevanz sowie eine große Bandbreite.  Parallel zu den Vorträgen präsentierten sich im Rahmen der „Sprachheilpädagogischen Messe“ viele Projekte und Konzepte aus der Praxis. Am Freitagabend trafen sich viele Teilnehmer des Kongresses auf dem Festabend in der Apostelhalle. Gemeinsam ließ man bei einem Glas Prosecco den Tag Revue passieren, stärkte sich am Büffet und feierte mit der Band „Mixed Pickles“ (Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg), die für fantastische Stimmung sorgte und „Hannover rockte“. Am zweiten Kongresstag wurden in bereits schon bekannter Manier auf hohem wissenschaftlichen Niveau Vorträge gehalten und nach dem Impulsvortrag von Prof. Dr. Grohnfeldt zum Thema „Inklusion zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ schließlich auch etwas praxisorientierter in diversen gut besuchten Workshops gearbeitet.Für die Landesgruppe Niedersachsen war dies ein rundum gelungener Kongress, der im schönen Welfenschloss einen wunderbaren Veranstaltungsort gefunden hat. Es wurde viel Input aus der Forschung geboten sowie viele Denkanstöße und Praxisbeispiele zum Thema Inklusion.

Es wurde wieder einmal klar, dass Sprache und Inklusion selbstverständlich eine Chance bieten! (ohne Fragezeichen), die aber nur durch hohen persönlichen und professionellen Einsatz (wie Birte Müller ihn formuliert hat) sowie durch die entsprechenden personellen Ressourcen für alle Beteiligten zum Erfolg werden kann.

 




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